Syrien

Dutzende bei Flucht vor Assads Truppen getötet

Das Blutvergießen in Syrien geht nach dem Referendum weiter. Menschenrechtsgruppen berichten über Dutzende Tote, vor allem in der umkämpften Stadt Homs.

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In Syrien reißt die Gewalt auch nach dem Referendum über eine neue Verfassung nicht ab: Aktivisten zufolge wurden landesweit 144 Menschen getötet.

Allein 64 Menschen seien bei der Flucht aus einem belagerten Teil der zentral gelegenen Stadt Homs ums Leben gekommen, berichteten die Örtlichen Koordinationskomitees. Die Aktivisten teilten nicht mit, ob alle 144 Opfer am Montag oder über die vergangenen Tage hinweg getötet wurden.

Nach Angaben der in London ansässigen Syrischen Beobachterstelle für Menschenrechte wurden 68 Tote in ein Krankenhaus der Stadt gebracht. Von unabhängiger Seite konnten die Angaben nicht bestätigt werden.