Präsidentschaftswahlkampf

Michele Bachmann zieht Kandidatur zurück

Nach ihrem schlechten Abschneiden bei der ersten Vorwahl in Iowa hat die erzkonservative Bewerberin Michele Bachmann ihre Kandidatur zurückgezogen.

Im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur der Republikaner hat sich das Bewerberfeld bereits gelichtet: Die einzige Frau unter den bislang sieben Anwärtern, Michele Bachmann, beendet ihre Kampagne. Das teilte sie am Mittwoch in Des Moines auf einer Pressekonferenz mit.

Sie sagte daraufhin Wahlkampfauftritte in South Carolina ab und setzte die Pressekonferenz in Des Moines, der Hauptstadt Iowas, an.

Bachmann, die als eine Favoritin der erzkonservativen Tea-Party-Bewegung galt, hatte am Dienstag im Bundesstaat Iowa bei der ersten Vorwahl den sechsten Platz belegt. Gewonnen hatte die Abstimmung Mitt Romney knapp vor dem strengreligiösen Ex-Senator Rick Santorum , der von Bachmanns Rückzug am meisten profitieren könnte.

Der Gouverneur von Texas, Rick Perry, kündigte an, seine Bewerbung zu überdenken, nachdem er lediglich den fünften Platz belegt hatte.

Bachmann hatte im Juni ihre Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bei den Wahlen im November 2012 gestartet. Nach einem Höhenflug im Sommer lag sie in den Umfragen zuletzt mit nur noch rund fünf Prozent am unteren Ende des Bewerberfeldes.

Bachmann sorgte immer wieder mit ungewöhnlichen außenpolitischen Ansichten für Aufsehen. Mitte November etwa warnte sie vor einem „weltweiten Atomkrieg gegen Israel“.

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