Assad gibt nach

Syrien lässt arabische Beobachter ins Land reisen

Staatschef Baschar al-Assad lässt eine internationale Beobachtermission nach Syrien. Nach UN-Schätzungen starben seit Beginn der Proteste mehr als 5000 Menschen.

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Neun Monate nach Beginn der Proteste gegen Staatschef Baschar al-Assad lässt Syrien eine internationale Beobachtermission ins Land.

Der syrische Vize-Außenminister Faisalal-Makdad unterzeichnete am Sitz der Arabischen Liga in Kairo ein Protokoll, das die Entsendung von Beobachtern arabischer Staaten zulässt, wie ein AFP-Reporter berichtete. Für die Liga unterzeichnete Vize-Generalsekretär Ahmed Ben Helli das Dokument.

Die syrische Führung hatte formell bereits Anfang November einem von der Arabischen Liga ausgehandelten Krisenplan zugestimmt, seitdem aber wiederholt gegen die Vorgaben verstoßen und Bedingungen gestellt.

Mit dem Plan soll ein Ende der Gewalt gegen die syrische Protestbewegung erreicht werden, die Beobachtermission soll seine Umsetzung überwachen.

Nach UN-Schätzungen starben seit Beginn der Proteste gegen Assad Mitte März bereits mehr als 5000 Menschen.