Einen Tag nach der Flucht

Aischa Gaddafi bringt in Algerien Tochter zur Welt

Der untergetauchte Diktator Muammar al-Gaddafi ist erneut Großvater geworden: Seine Tochter Aischa brachte einen Tag nach ihrer Flucht nach Algerien ein Kind zur Welt.

Einen Tag nach ihrer Flucht nach Algerien hat die Tochter von Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi ein Kind zur Welt gebracht. Das teilte das algerische Gesundheitsministerium mit. Mutter und Tochter seien gesund.

Aischa Gaddafi war nach Angaben des algerischen Außenministeriums am Montag zusammen mit ihrer Mutter Safia und ihren Brüdern Hannibal und Mohammed in das libysche Nachbarland eingereist. Die gegen den langjährigen Machthaber Gaddafi kämpfenden libyschen Rebellen hatten die Aufnahme kritisiert und die Auslieferung der Familie gefordert. Wo sich Gaddafi selbst aufhält, ist weiter unklar.

Die 1976 geborene Aischa Gaddafi wird aufgrund ihres eleganten Aussehens und der langen Haare „Claudia Schiffer Libyens“ genannt. Sie studierte in Tripolis und Paris. Aischa gehörte zu der Gruppe von Rechtsanwälten, die den gestürzten und später hingerichteten irakischen Diktator Saddam Hussein verteidigte. Zuletzt leitete sie eine libysche Wohltätigkeitsorganisation.

Sie ist seit 2006 mit einem Cousin ihres Vaters verheiratet, der aber im Juli 2011 ums Leben gekommen sein soll. Die jetzt geborene Tochter ist ihr viertes Kind.

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