Gazastreifen

Israelische Luftwaffe tötet Dschihad-Terrorist

Die israelischen Streitkräfte haben bei einem Luftangriff in Gaza am frühen Mittwochmorgen nach Angaben der Hamas einen Extremisten der Terrororganisation Islamischer Dschihad getötet. Die israelische Militärführung erklärte, Ziel des Angriffs seien Waffenschmuggler gewesen.

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Trotz einer seit zwei Tagen geltenden Waffenruhe hat Israel mit neuen Luftangriffen auf den Gazastreifen einen radikalen Palästinenser getötet.

Video: Reuters
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Trotz einer seit zwei Tagen geltenden Waffenruhe hat Israel mit neuen Luftangriffen auf den Gazastreifen einen radikalen Palästinenser getötet. Bei dem Toten handele es sich um ein ranghohes Mitglied der Gruppe Islamischer Dschihad, teilte das israelische Militär am Mittwoch mit.

Der Mann sei an Waffenschmuggel und Aktivitäten militanter Palästinenser auf der Sinai-Halbinsel beteiligt. Dort wurden bei einem Anschlag in der vergangenen Woche acht Israelis getötet. Palästinensischen Medizinern zufolge starb der Mann in der Stadt Rafah, als sein Auto bei dem Luftangriff getroffen wurde. Zwei Menschen seien verletzt worden. Bei einem zweiten Luftangriff wurden nach Angaben der israelischen Streitkräfte zwei Palästinenser verletzt, die Raketen auf Israel abfeuern wollten.

Nach dem Anschlag auf der Sinai-Halbinsel war die Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern nach Monaten relativer Ruhe wieder eskaliert. Am Montag einigten sich die israelische Regierung und mehrere Palästinensergruppen im Gazastreifen dann auf eine Waffenruhe.