Ägypten

Mubarak streitet Gewalt gegen Demonstranten ab

In einem Verhör behauptet der frühere ägyptische Präsident, er habe während der Massenproteste im Februar keinen Schießbefehl gegen Demontranten angeordnet.

Der frühere ägyptische Präsident Husni Mubarak hat bei einem Verhör abgestritten, den Sicherheitskräften während der Massenproteste gegen seine langjährige Herrschaft den Schießbefehl auf Demonstranten erteilt zu haben. Das geht aus einem Protokoll der Staatsanwaltschaft hervor, das von der Zeitung „al Dustur“ veröffentlicht wurde. Justizbeamte bestätigten die Authentizität des Dokuments.

Demnach erklärte Mubarak zu den Vorwürfen, dass ohnehin niemand auf ihn gehört hätte. Zudem habe er eine Einstellung der Gewalt angeordnet.

Mubarak droht ein Prozess wegen der mutmaßlichen Anordnung tödlicher Gewalt gegen Demonstranten. Bei den Massenprotesten, die im Februar zu seinem Sturz führten, kamen fast 900 Menschen ums Leben.

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