Jemenitischer Präsident

Saleh zeigt sich nach acht Operationen erstmals im TV

Schwer gezeichnet hat sich der Ali Abdullah Saleh erstmals nach seinen Operationen im Fernsehen geäußert. Seine Gegner fordert er zum Dialog auf.

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Knapp fünf Wochen nach seiner Verletzung bei einem Raketenangriff hat sich der jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh erstmals wieder in der Öffentlichkeit gezeigt. In einem am Donnerstag im Staatsfernsehen ausgestrahlten Video machte Saleh "terroristische Elemente" für den Angriff vom 3. Juni verantwortlich und warf seinen Gegnern vor, ein falsches Verständnis von Demokratie zu haben. Dialog sei der einzige Weg zu Beendigung der Krise des Landes.

Saleh sagte in der siebenminütigen Aufzeichnung weiter, er habe sich in Saudi-Arabien acht erfolgreichen Operationen unterzogen. Ob und wann er in den Jemen zurückkehren will, sagte er nicht. Saleh wirkte geschwächt und unbeweglich, an den Händen trug er Verbände. Sein Gesicht wirkte deutlich dunkler als vor dem Angriff. Die Proteste gegen Saleh begannen im Februar.