Präsidentschaftswahl

Republikaner Pawlenty könnte Obama 2012 herausfordern

Als erster US-Republikaner hat Tim Pawlenty Interesse an einer Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl 2012 signalisiert. Als Favorit gilt er nicht.

Nach langem Zögern bekundet der erste US-Republikaner Bereitschaft, bei den Wahlen 2012 Präsident Barack Obama herauszufordern. Der ehemalige Gouverneur von Minnesota, Tim Pawlenty, richtete eine Komitee ein, um Chancen für eine Kandidatur zu erkunden. Dies gilt als erster echter Schritt, bei den Vorwahlen gegen andere republikanische Kandidaten anzutreten.

Die Präsidentenwahl findet im November 2012 statt, die Vorwahlen starten mit Jahresbeginn. Pawlenty gilt allerdings laut Umfragen unter Republikanern nicht als Favorit. Größere Chancen werden dagegen den ehemaligen Gouverneuren Mike Huckabee und Mitt Romney eingeräumt sowie Sarah Palin, die Ikone der radikalen "Tea Party Bewegung“ – von denen aber bislang noch niemand den Hut in den Ring geworfen hat.

Auch Newt Gingrich, die einstige Gallionsfigur der "republikanischen Revolution“ in den 90er Jahren, gilt als Mitfavorit. Vor vier Jahren hatten um diese Zeit bereits acht Republikaner ihren Anspruch auf eine Kandidatur angemeldet.

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