Nahost-Konflikt

Israelische Luftwaffe greift Ziele im Gazastreifen an

Die israelische Luftwaffe hat Ziele im Gazastreifen angegriffen und dabei nach palästinensischen Angaben 17 Menschen verwundet.

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Nach Angabe von Augenzeugen hat Israel damit auf den Beschuss durch Granaten und Raketen aus Gaza reagiert.

Video: Reuters
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Die israelische Luftwaffe hat Ziele im Gazastreifen angegriffen. Nach palästinensischen Angaben wurden 17 dabei Menschen verletzt. Wie ein Armeesprecher mitteilte, handelte es sich um eine Reaktion auf den anhaltenden Granaten- und Raketenbeschuss des israelischen Grenzgebiets durch militante Palästinenser.

Ziel der Luftangriffe seien ein Tunnel und mehrere Einrichtungen militanter Gruppen im Norden des von der radikalislamischen Hamas beherrschten Gazastreifens gewesen. Durch den Tunnel hätten Terroristen unbemerkt nach Israel geschleust werden sollen.

Nach Angaben der Armee sind seit Jahresbeginn bereits mehr als 130 Granaten und Raketen aus dem Gazastreifen auf israelischem Gebiet eingeschlagen, allein 56 in der zurückliegenden Woche. Wie der israelische Onlinedienst "Ynetnews" unter Berufung auf die Gesundheitsbehörde in Gaza berichtete, wurden bei den Luftangriffen mindestens 17 Palästinenser verletzt, darunter sieben Kinder.

Unter anderem sei auch eine Polizeistation, eine Baustofffirma und eine Metallwerkstatt angegriffen worden. Östlich von Gaza-Stadt hätten Kampfhubschrauber außerdem eine Autowerkstatt beschossen.