UN-Bericht

In Afghanistan sterben mehr Kinder durch Bomben

Laut einem Bericht der UN sind in Afghanistan zwischen 2008 und 2010 mehr als 1.795 Kinder durch Raketen, Bomben oder Sprengsätze getötet worden.

Foto: dapd / dapd/DAPD

Immer mehr Kinder werden nach UN-Angaben Opfer der Kämpfe in Afghanistan. Laut einem Bericht wurden im Zeitraum von Anfang September 2008 bis Ende August 2010 im Zusammenhang mit den Kämpfen insgesamt 1.795 Kinder getötet oder verletzt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, die tatsächliche Zahl liege vermutlich noch höher, da der Zugang zu einigen umkämpften Gebieten schwierig sei. Die Kinder würden Opfer von Selbstmordattentaten oder Raketenangriffen und Sprengsätzen, außerdem von Aktionen der Taliban und anderer bewaffneter Gruppen sowie afghanischer und internationaler Truppen.

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