Zwei Jahre nach dem Massaker islamistischer Terroristen in Israel ist eine Waffenruhe im Gazastreifen zum Greifen nahe. Aktuell laufen im ägyptischen Scharm el-Scheich indirekte Verhandlungen zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas. Am Mittwoch hat es eine erste Einigung gegeben: Beide Konfliktparteien haben signalisiert, dass sie die erste Phase des Friedensplans am Donnerstag unterzeichnen werden. Die erste Phase sieht unter anderem die Freilassung aller Geisel vor. Wir berichten über die Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Außenminister schob Trump mysteriösen Zettel zu – „Sehr nah dran“
Glücklich über den Durchbruch – Wadephul begrüßt Einigung bei Gaza
Israels Militär bereitet sich „auf jedes Szenario“ vor
Trump: Gehe von Rückkehr der Geiseln am Montag aus
Leonhard Rosenauer
Israel: Rechtsextremer Minister will gegen Waffenruhe stimmen
Innerhalb der israelischen Regierung regt sich Widerstand gegen die Einigung auf eine Waffenruhe im Gazastreifen. Er werde im Kabinett gegen die Vereinbarung stimmen, kündigte der rechtsextreme Finanzminister Bezalel Smotrich am Donnerstag im Onlinedienst X an. Einen Rückzug aus der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drohte er aber nicht an.
Es herrsche große Angst vor „der Freilassung der nächsten Generation terroristischer Anführer, die alles tun werden, um hier weiterhin jüdisches Blut zu vergießen“, schrieb Smotrich. Er bezog sich damit auf die geplante Entlassung von rund 2000 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen, die in der ersten Phase der Waffenruhe im Austausch für Hamas-Geiseln freikommen sollen. „Allein aus diesem Grund können wir uns nicht an kurzsichtigen Feierlichkeiten beteiligen oder für das Abkommen stimmen“, erklärte der Minister.
Smotrich zeigte sich erfreut über die erwartete Rückkehr der Hamas-Geiseln. Der Krieg gegen die Hamas müsse aber fortgesetzt werden. „Unmittelbar nach der Rückkehr der Entführten muss der Staat Israel weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die Hamas vollständig zu vernichten und den Gazastreifen vollständig zu entmilitarisieren, damit er keine Bedrohung mehr für Israel darstellt.“
Es herrsche große Angst vor „der Freilassung der nächsten Generation terroristischer Anführer, die alles tun werden, um hier weiterhin jüdisches Blut zu vergießen“, schrieb Smotrich. Er bezog sich damit auf die geplante Entlassung von rund 2000 Palästinensern aus israelischen Gefängnissen, die in der ersten Phase der Waffenruhe im Austausch für Hamas-Geiseln freikommen sollen. „Allein aus diesem Grund können wir uns nicht an kurzsichtigen Feierlichkeiten beteiligen oder für das Abkommen stimmen“, erklärte der Minister.
Smotrich zeigte sich erfreut über die erwartete Rückkehr der Hamas-Geiseln. Der Krieg gegen die Hamas müsse aber fortgesetzt werden. „Unmittelbar nach der Rückkehr der Entführten muss der Staat Israel weiterhin mit aller Kraft daran arbeiten, die Hamas vollständig zu vernichten und den Gazastreifen vollständig zu entmilitarisieren, damit er keine Bedrohung mehr für Israel darstellt.“
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Leonhard Rosenauer
Macron fordert erneut Zwei-Staaten-Lösung im Nahen Osten
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die Einigung von Israel und der islamistischen Hamas auf die Freilassung der Geiseln und den Waffenstillstand im Gazastreifen begrüßt. „Dieses Abkommen muss das Ende des Krieges und den Beginn einer politischen Lösung auf der Grundlage der Zwei-Staaten-Lösung markieren“, sagte Macron.
„Frankreich ist bereit, zu diesem Ziel beizutragen. Wir werden dies heute Nachmittag in Paris mit unseren internationalen Partnern besprechen“, sagte Macron unter Verweis auf eine Konferenz, bei der es um die Umsetzung des US-Friedensplans für Gaza sowie um eine Unterstützung nach Kriegsende gehen soll.
„Frankreich ist bereit, zu diesem Ziel beizutragen. Wir werden dies heute Nachmittag in Paris mit unseren internationalen Partnern besprechen“, sagte Macron unter Verweis auf eine Konferenz, bei der es um die Umsetzung des US-Friedensplans für Gaza sowie um eine Unterstützung nach Kriegsende gehen soll.
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Leonhard Rosenauer
Außenminister schob Trump mysteriösen Zettel zu – „Sehr nah dran“
Eine handgeschriebene Notiz von US-Außenminister Marco Rubio für Donald Trump hat bei der Verkündung der Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas eine wichtige Rolle gespielt. „Sehr nah dran“, stand auf dem Zettel, den Rubio dem Präsidenten während eines Treffens mit konservativen Influencern im Weißen Haus zusteckte. Fotografen hielten den Augenblick fest – ebenso den Text auf dem weißen Blatt Briefpapier, wie US-Medien berichteten.
Weiter hieß es da: „Sie müssen bald einen Truth-Social-Beitrag freigeben, damit Sie den Deal als Erster bekanntgeben können.“ Trump wirkt erstaunt, während er die Notiz liest, dann flüstert Rubio ihm noch etwas ins Ohr. „Ich habe gerade eine Nachricht vom Außenminister erhalten, dass wir kurz vor einer Einigung zum Nahen Osten stehen und sie mich ziemlich schnell brauchen werden“, sagt der Präsident daraufhin. Rund zwei Stunden später verkündet er die Abmachung dann auch auf seiner Online-Plattform Truth Social.
Den Kommentar, er solle das als Erster ankündigen, bringen Medien in Zusammenhang mit Trumps Bestrebungen, den Friedensnobelpreis zu bekommen. Dieser wird an diesem Freitag vergeben.
Weiter hieß es da: „Sie müssen bald einen Truth-Social-Beitrag freigeben, damit Sie den Deal als Erster bekanntgeben können.“ Trump wirkt erstaunt, während er die Notiz liest, dann flüstert Rubio ihm noch etwas ins Ohr. „Ich habe gerade eine Nachricht vom Außenminister erhalten, dass wir kurz vor einer Einigung zum Nahen Osten stehen und sie mich ziemlich schnell brauchen werden“, sagt der Präsident daraufhin. Rund zwei Stunden später verkündet er die Abmachung dann auch auf seiner Online-Plattform Truth Social.
Den Kommentar, er solle das als Erster ankündigen, bringen Medien in Zusammenhang mit Trumps Bestrebungen, den Friedensnobelpreis zu bekommen. Dieser wird an diesem Freitag vergeben.
Außenminister Rubio überreichte Trump einen Zettel. Wurde der US-Präsident vom Fortschritt der Gespräche überrascht? Evan Vucci/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Leonhard Rosenauer
Menschen im Gazastreifen Jubeln nach Einigung zwischen Hamas und Israel
Der Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas hat Jubelszenen in dem Küstenstreifen ausgelöst. Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira zeigte Bilder von feiernden Menschen in der Stadt Chan Junis. Auf Videos war zu sehen, wie mit Pressewesten ausgestattete Reporter die Nachricht unter der Bevölkerung verbreiteten, weil viele Menschen keinen Zugang zum Internet oder Strom haben.
In sozialen Netzwerken teilten arabische Medien Videos von feiernden Menschen. Junge Männer trugen sich gegenseitig auf den Schultern. In anderen Szenen waren Menschen an zentralen Plätzen zu sehen, wie sie jubelnd tanzten und laut Musik spielten oder mit ihren Handytaschenlampen leuchteten.
Der arabische TV-Sender Al-Arabi al-Dschadid zeigte Bilder von Kindern, die sich über die Nachricht freuten. Ein Mädchen sagte dem Sender, sie freue sich, nun endlich wieder nach Hause gehen zu können. „Sobald sie uns sagen, dass wir gehen können, mache ich mich auf den Weg“, sagte sie. Andere Bewohner sagten Al-Dschasira, dass sie noch Angst hätten, aber dennoch auf einen dauerhaften Frieden hofften.
In sozialen Netzwerken teilten arabische Medien Videos von feiernden Menschen. Junge Männer trugen sich gegenseitig auf den Schultern. In anderen Szenen waren Menschen an zentralen Plätzen zu sehen, wie sie jubelnd tanzten und laut Musik spielten oder mit ihren Handytaschenlampen leuchteten.
Der arabische TV-Sender Al-Arabi al-Dschadid zeigte Bilder von Kindern, die sich über die Nachricht freuten. Ein Mädchen sagte dem Sender, sie freue sich, nun endlich wieder nach Hause gehen zu können. „Sobald sie uns sagen, dass wir gehen können, mache ich mich auf den Weg“, sagte sie. Andere Bewohner sagten Al-Dschasira, dass sie noch Angst hätten, aber dennoch auf einen dauerhaften Frieden hofften.
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Leonhard Rosenauer
Merz zeigt sich zuversichtlich – Geiseln könnten noch diese Woche freikommen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die sich abzeichnende Waffenruhe für den Gazastreifen begrüßt. „Die Entwicklung in Israel macht uns Mut“, sagte Merz am Donnerstag in Berlin. Es gebe „offensichtlich eine große Chance, in den nächsten Stunden schon zu einer Übereinkunft mit der Hamas zu kommen“.
Ebenso gebe es die Chance, dass „noch in dieser Woche die Geiseln freigelassen werden“, die noch von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas festgehalten werden, außerdem, dass „es dann auch zu einem Rückzug der israelischen Armee im Gazastreifen kommt“.
Zwar sei noch nicht alles abgeschlossen, doch „die Hoffnungen, auch was Israel betrifft und den Gazastreifen betrifft, haben in der letzten Nacht noch einmal zugenommen“, betonte der Kanzler. Bis dahin beobachte die Bundesregierung die Situation sehr genau, aber „wir bleiben zuversichtlich das es noch in dieser Woche zu einer Lösung dort kommt“.
Ebenso gebe es die Chance, dass „noch in dieser Woche die Geiseln freigelassen werden“, die noch von der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas festgehalten werden, außerdem, dass „es dann auch zu einem Rückzug der israelischen Armee im Gazastreifen kommt“.
Zwar sei noch nicht alles abgeschlossen, doch „die Hoffnungen, auch was Israel betrifft und den Gazastreifen betrifft, haben in der letzten Nacht noch einmal zugenommen“, betonte der Kanzler. Bis dahin beobachte die Bundesregierung die Situation sehr genau, aber „wir bleiben zuversichtlich das es noch in dieser Woche zu einer Lösung dort kommt“.
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Leonhard Rosenauer
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Leonhard Rosenauer
EU-Spitzenvertreter wollen Wiederaufbau unterstützen – "heutige Chance muss genutzt werden"
Spitzenvertreter der EU haben nach dem Durchbruch bei den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs Hilfe angekündigt. Die EU werde weiterhin die schnelle und sichere Lieferung humanitärer Hilfe in den Gazastreifen unterstützen, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mit. Und wenn die Zeit reif dafür sei, werde die EU auch bereitstehen, um den Wiederaufbau zu unterstützen.
Die Konfliktparteien forderte von der Leyen auf, die getroffenen Vereinbarung vollständig einzuhalten. „Die heutige Chance muss genutzt werden“, schrieb sie in sozialen Netzwerken. Sie sei eine Gelegenheit, einen glaubwürdigen politischen Weg hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit mit einer Zweistaatenlösung einzuschlagen.
Konkret richtete sich von der Leyen zudem an US-Präsident Donald Trump und die anderen Verhandlungsteilnehmer. „Ich würdige die diplomatischen Bemühungen der Vereinigten Staaten, Katars, Ägyptens und der Türkei, die zu diesem Durchbruch geführt haben“, erklärte sie.
Die Konfliktparteien forderte von der Leyen auf, die getroffenen Vereinbarung vollständig einzuhalten. „Die heutige Chance muss genutzt werden“, schrieb sie in sozialen Netzwerken. Sie sei eine Gelegenheit, einen glaubwürdigen politischen Weg hin zu dauerhaftem Frieden und Sicherheit mit einer Zweistaatenlösung einzuschlagen.
Konkret richtete sich von der Leyen zudem an US-Präsident Donald Trump und die anderen Verhandlungsteilnehmer. „Ich würdige die diplomatischen Bemühungen der Vereinigten Staaten, Katars, Ägyptens und der Türkei, die zu diesem Durchbruch geführt haben“, erklärte sie.
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Louisa Thönig

Glücklich über den Durchbruch – Wadephul begrüßt Einigung bei Gaza
Außenminister Johann Wadephul begrüßt die Einigung bei den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs. „Die Einigung auf die erste Phase bedeutet, dass die Freilassung der Geiseln & ein Waffenstillstand kurz bevorstehen“, schrieb der CDU-Politiker auf der Plattform X und sagte, er sei glücklich über den Durchbruch. Deutschland stehe bereit, die weiteren Schritte in Richtung Frieden zu unterstützen.
US-Präsident Donald Trump hatte vor wenigen Stunden einen Durchbruch bei den indirekten Gesprächen zwischen Israel und der islamistischen Hamas in Ägypten bekanntgegeben. Demnach sollen alle im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln bald freigelassen werden. Zudem werde Israel in der ersten Phase des US-Friedensplans seine Truppen auf eine vereinbarte Linie zurückziehen. Die Hamas bestätigte die Einigung.
Wadephul nimmt heute an einem Treffen mit europäischen und arabischen Kollegen zu den Gaza-Friedensbemühungen in Paris teil. Bei dem Treffen soll es auch darum gehen, Eckpunkte und Modalitäten für ein gemeinsames Engagement nach einem möglichen Ende des Krieges festzulegen.
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Louisa Thönig

Grünen-Chefin zu Gaza-Deal: „Druck darf nicht nachlassen“
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat sich nach dem Durchbruch bei den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs optimistisch geäußert. „Das sind endlich hoffnungsvolle Nachrichten – ein Moment, der Mut macht“, sagte die Politikerin der dpa. Jetzt müssten alle Seiten die Vereinbarungen schnell umsetzen. „Der Druck dafür darf nicht nachlassen“, so Brantner.
Die Bundesregierung habe eine Schlüsselrolle bei den „nächsten Schritten auf dem Weg zu einem echten Frieden und zu einer Zweistaatenlösung“ und dürfe die europäische Handlungsfähigkeit nicht länger bremsen, sagte die Grünen-Chefin weiter. Entscheidend werde außerdem eine internationale Wiederaufbaukonferenz für Gaza sein.
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Louisa Thönig

UN will schnell Hilfe im Gazastreifen leisten: Sicherer Zugang benötigt
Nach dem Durchbruch bei den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs hat UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher dazu aufgerufen, so bald wie möglich im Gazastreifen aktiv werden zu können. „Lasst uns die Geiseln herausbekommen und schnell Hilfe leisten“, schrieb er auf der Plattform X.
„Unsere Teams sind voll mobilisiert, um die Lastwagen in großem Umfang in Bewegung zu setzen und Leben zu retten“, ergänzte er. Sie benötigten aber einen sicheren Zugang.
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Louisa Thönig

Hamas-Zivilschutz meldet israelische Angriffe nach Einigung auf Waffenruhe
Israel hat laut dem von der Hamas kontrollierten Zivilschutz nach der Bekanntgabe der Einigung auf einen Waffenruhe-Plan mehrere Angriffe auf den Gazastreifen ausgeführt. Es gebe Berichte über mehrere Explosionen, sagte ein Zivilschutz-Vertreter am Donnerstag. Besonders betroffen gewesen sei der Norden des Küstenstreifens. Es habe eine Reihe „intensiver Luftangriffe“ auf die Stadt Gaza gegeben.
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Louisa Thönig

„Danke an die Friedensstifter“ – Deutscher Botschafter lobt Einigung zwischen Israel und Hamas
Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, hat den Durchbruch bei den Verhandlungen zur Beendigung des Gaza-Kriegs begrüßt. Auf der Plattform X schreibt er: „Danke an die Friedensstifter! Es ist schön, mit der Aussicht auf ein Ende des Alptraums aufzuwachen: Ich kann es kaum erwarten, dass die Geiseln freigelassen werden und der Krieg endet.“ Er sei voller Energie, sich im Namen Deutschlands für Frieden, Wiederaufbau und Heilung einzusetzen.
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Louisa Thönig

Israels Präsident Herzog würdigt Trump – „Er verdient den Friedensnobelpreis“
Nach dem Durchbruch bei den indirekten Verhandlungen zwischen Israel und der islamistischen Hamas über eine Beilegung des Gaza-Kriegs hat der israelische Staatschef Isaac Herzog US-Präsident Donald Trump für dessen Vermittlertätigkeit gedankt. „Es besteht kein Zweifel, dass er dafür den Friedensnobelpreis verdient hat“, schrieb Herzog auf der Plattform X. „Dieses Abkommen bietet eine Chance zur Versöhnung und zur Heilung und eröffnet neue Perspektiven der Hoffnung für unsere Region.“
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Louisa Thönig

Australien begrüßt Gaza-Deal: „dringend notwendiger Schritt“
Der australische Premierminister Anthony Albanese hat die Einigung von Israel und der islamistischen Hamas auf die Umsetzung einer ersten Phase des US-Friedensplans für den Gazastreifen begrüßt. Ausdrücklich dankte Albanese in einer Mitteilung US-Präsident Donald Trump für dessen diplomatische Bemühungen und fügte hinzu: „Wir erkennen die wichtige Rolle Ägyptens, Katars und der Türkei bei der Umsetzung dieser Vereinbarung an.“ Die Länder waren als Unterhändler beteiligt.
Gleichzeitig rief Albanese alle Parteien dazu auf, die Bedingungen des Plans zu respektieren. „Nach mehr als zwei Jahren des Konflikts, der Gefangenschaft von Geiseln und einem verheerenden Verlust an zivilen Leben ist dies ein dringend notwendiger Schritt in Richtung Frieden“, erklärte der Regierungschef.
Australien unterstütze nachdrücklich die im Plan festgelegte Verpflichtung, der Hamas jegliche Rolle in der künftigen Verwaltung des Gazastreifens zu verwehren. „Gemeinsam mit unseren Partnern wird Australien weiterhin alles tun, um zu einer gerechten und dauerhaften Zweistaatenlösung beizutragen“, schrieb Albanese. Australien hatte erst vor wenigen Wochen einen Staat Palästina formell anerkannt.
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Sina Heilmann

Israels Militär bereitet sich „auf jedes Szenario“ vor
Nach der Einigung zwischen Israel und der islamistischen Hamas auf die Freilassung von im Gazastreifen festgehaltenen Geiseln bereitet sich die israelische Armee auf die Aufnahme der Geiseln vor. Der Stabschef habe angeordnet, die Ausführung der Operation zur Rückkehr der Geiseln vorzubereiten, aber auch „auf alle Szenarien vorbereitet zu sein“, erklärte die israelische Armee am Donnerstag im Onlinedienst X. Die Armee erklärte außerdem, sie begrüße die Vereinbarung über die Freilassung der Geiseln.
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fmg, dpa, afp