US-Grundschule

Texas: Mann von getöteter Lehrerin stirbt an Herzinfarkt

Tobias Eßer
Schulmassaker von Uvalde: Weltweit Trauer und Entsetzen

Schulmassaker von Uvalde: Weltweit Trauer und Entsetzen

Das Massaker an einer Grundschule in Texas hat weltweit Trauer und Entsetzen ausgelöst. US-Präsident Biden prangerte die grassierende Waffengewalt in den USA an und zeigte sich regelrecht verzweifelt über den Widerstand gegen schärfere Gesetze.

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19 Schulkinder und zwei Lehrerinnen wurden beim Amoklauf in Uvalde, Texas getötet. Nun ist auch noch der Mann einer Lehrerin gestorben.

Uvalde, Tx. 21 Menschen verloren ihr Leben bei dem schrecklichen Amoklauf an einer Grundschule in der texanischen Kleinstadt Uvalde. Neben 21 Schulkindern tötete der Schütze auch zwei Lehrerinnen. Eine der Lehrerinnen war Irma Garcia, die seit 23 Jahren an der Robb Elemantary School unterrichtete. Wenige Tage nach der Bluttat ist auch Garcias Ehemann, Joe Garcia, gestorben, wie mehrere Medien übereinstimmend Berichten.

Die "New York Times" zitiert den Neffen von Joe Garcia, John Martinez. Garcia habe am Donnerstagmorgen eine Gedenkstätte für seine Frau besucht. Er wollte Blumen ablegen. Als er zurück nach Hause kam, sei er einfach zusammengebrochen, erzählt Martinez. Irma und Joe Garcia waren 24 Jahre verheiratet und hinterlassen vier Kinder.

Texas: Mann von getöteter Lehrerin stirbt nach Besuch ihrer Gedenkstätte

Irma Garcias Cousine hat eine Spendenseite für die Familie eingerichtet. Dort schreibt sie, Joe Garcia sei nach einem "medizinischen Notfall" verstorben. "Ich glaube wirklich, dass (er) an einem gebrochenen Herzen gestorben ist und dass der Verlust der Liebe seines Lebens (...) zu schwer zu ertragen war", hieß es. Der Sender ABC berichtete unter Berufung auf Martinez und einen engen Freund der Familie, dass der Ehemann an einem Herzinfarkt gestorben sei.

Ein 18-Jähriger hatte am Dienstag in einer Grundschule in der texanischen Gemeinde das Feuer eröffnet und ein Blutbad angerichtet. Das Massaker ereignete sich einem Klassenraum der Schule. Der Schütze wurde von der Polizei getötet. Zuvor soll er seine Tat gegenüber einer Teenagerin aus Frankfurt angekündigt haben. Nach seiner Tat forderten viele US-amerikanische Politiker, darunter auch Präsident Joe Biden, schärfere Waffenrechte. (mit dpa)

Dieser Artikel erschien zuerst auf waz.de.