Sozialleistung

Hartz IV: Bonus beim Bürgergeld geplant – So viel gibt es

Hartz IV: Diese Nebeneinkünfte müssen beim Jobcenter angegeben werden

Hartz IV: Diese Nebeneinkünfte müssen beim Jobcenter angegeben werden

Hartz IV Bezieher dürfen was dazu verdienen. Allerdings müssen auch noch andere Einnahmen beim Jobcenter angegeben werden.

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Hartz IV reicht oft nicht zum Leben aus. Die Ampel kündigt beim Bürgergeld aber einen Bonus an. So können Empfänger mehr Geld bekommen.

Berlin. Das Arbeitslosengeld II steht seit Jahren in der Kritik. Die künftige Bundesregierung aus SPD, FDP und Grünen will nun anstelle von Hartz IV ein sogenanntes Bürgergeld einführen, um die Situation der Empfängerinnen und Empfänger zu verbessern.

Auch einen neuen Bonus hat die Ampel-Koalition für bestimmte Hartz-IV-Beziehende angekündigt. Was genau im Koalitionsvertrag vorgesehen ist, wie Sie mehr Geld bekommen und wie hoch der Bonus ist.

Hartz IV: Wer bekommt den Bürgergeld-Bonus?

Den neuen Bonus sollen Hartz-IV-Beziehende bekommen, die etwas für ihre berufliche Qualifikation tun. Denn die Ampel will durch den finanziellen Anreiz beim Bürgergeld mehr Betroffene zu einer Weiterbildung motivieren.

So sollen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. Auf Seite 68 des Koalitionsvertrags steht sogar, "dass die Vermittlung in Arbeit keinen Vorrang vor einer beruflichen Aus- und Weiterbildung hat".

Ampel-Pläne: Wie hoch ist der Bonus beim Bürgergeld?

Der Bonus beträgt 150 Euro im Monat. "Bei beruflicher Qualifizierung erhalten SGB II- und III-Leistungsberechtigte ein zusätzliches, monatliches Weiterbildungsgeld von 150 Euro, sodass ein wirksamer Anreiz zur Weiterbildung entsteht", heißt es konkret im Koalitionspapier.

Außerdem soll nach der Weiterbildung noch mindestens drei weitere Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld bestehen.

Hartz IV wird Bürgergeld: Wann gibt es den Bonus?

Ob und wann der neue Bonus für Hartz IV-Beziehende tatsächlich kommt, ist noch unklar. Auch wenn SPD, FDP und Grüne ihren Koalitionsvertrag bereits vorgelegt haben, ist die neue Bundesregierung noch nicht im Amt und ihre Vorhaben müssen dann erst noch in die Tat umgesetzt werden. (jtb)

Dieser Artikel erschien zuerst bei morgenpost.de.