Bundestagswahl

Grüne: Diese Politiker könnten nach der Wahl Minister werden

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5 Fakten über Annalena Baerbock

5 Fakten über Annalena Baerbock

Annalena Baerbock ist die grüne Kanzlerkandidatin zur Bundestagswahl 2021. Zeit, einen kleinen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Hier kommen 5 Fakten über Annalena Baerbock.

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Jamaika, Ampel oder R2G – bei vielen Koalitionen würden die Grünen mitregieren. Wer dann für die Partei ins Kabinett kommen könnte.

Berlin. Lange ist es her, dass die Grünen das letzte Mal im Bund regiert haben. Nach der Bundestagswahl am 26. September könnte es wieder soweit sein. Dann wird es für die Partei darum gehen, möglichst einflussreiche Ministerien zu bekommen, um ihre Pläne umzusetzen. Wer unter den Spitzengrünen jetzt auf welche Jobs hoffen kann.

Bundestagswahl: Diese Grünen-Politiker haben Chancen auf Posten

Annalena Baerbock (41): Auch wenn es mit dem Kanzleramt nichts werden sollte, hätte die Parteichefin im Fall einer Koalition gute Chancen, am Kabinettstisch zu sitzen. Denkbar wäre zum Beispiel das Außenministerium, das üblicherweise an den zweitstärksten Koalitionspartner geht und in dem Baerbock Klimaschutz global vorantreiben könnte. Aber auch als Chefin eines stark aufgewerteten Umwelt- und Energieressorts wäre Baerbock eine passende Besetzung, schließlich hat sie diesen Bereich lang im Bundestag betreut.

Robert Habeck (52): Auch der Co-Parteichef und zweite Teil des grünen Spitzenduos wäre bei Regierung mit grüner Beteiligung als Minister gesetzt. Auch, dass er am liebsten das Finanzministerium führen würde, ist bekannt. Sowohl in einer Ampel- als auch in einer Jamaika-Koalition hat er da allerdings Konkurrenz durch Christian Lindner, der dasselbe Ressort anpeilt. Ähnlich wie für Baerbock könnte allerdings auch ein starkes Klimaministerium für Habeck attraktiv sein.

Anton Hofreiter (51): Auch der Bayer, der gemeinsam mit Katrin Göring-Eckardt seit 2013 die Grünen-Fraktion im Bundestag führt, gehört zum Kreis derer, die für Ministerämter in Frage kommen. Der Verkehrsexperte wäre eine mögliche Nachbesetzung für CSU-Mann Andreas Scheuer als Verkehrsminister. Hofreiter, ein Vertreter des linken Parteiflügels, könnte von der innerparteilichen Logik profitieren, nach der möglichst alle Lager der Partei bei Spitzenposten berücksichtigt werden.

Wer könnte noch Teil der nächsten Bundesregierung sein?

(tma)

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