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"Medien Q": Funke feiert mit hochkarätigen Gästen

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MedienQ bei Funke: Ein aufregender Abend mitten im Wahlkampf

MedienQ bei Funke: Ein aufregender Abend mitten im Wahlkampf

Beim MedienQ-Empfang der Funke Zentralredaktion kamen die Entscheider der Berliner Republik zusammen. Ein bewegter Abend für Kanzlerkandidaten, Politiker und Journalisten.

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Atempause im Wahlkampftrubel: Die Funke Mediengruppe feiert. Mit dabei sind Politiker, Diplomaten und gleich zwei Kanzlerkandidaten.

Berlin. Wer am Donnerstagabend eine Pause von den hektischen letzten Tagen des Wahlkampfes suchte, der fand sie in Berlin-Mitte. Unter Lichterketten, Lampions und einem Blätterdach trafen sich da hochkarätige Gäste aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Medien. Ein warmer Sommerabend, spannende Gespräche und kühle Getränke: Die Funke Mediengruppe hatte in Clärchens Ballhaus im Herzen Berlins eingeladen zum Get-Together, und rund 150 Gäste waren gekommen. Corona-konform unter 3G-Regeln traf man sich im Garten.

Es war eine Atempause in den hektischen letzten Wahlkampfwochen – und nach fast zwei Jahren Pandemie, die allen viel abverlangt haben, „die Rückkehr zu einem Leben, das wir Journalisten und Journalistinnen furchtbar vermisst haben“, sagte Jörg Quoos, Chefredakteur der Funke Zentralredaktion in Berlin.

"Medien Q": Olaf Scholz und Armin Laschet zu Gast

Er begrüßte die zahlreichen Gäste, darunter Olaf Scholz, Finanzminister und Kanzlerkandidat der SPD, und Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und Kanzlerkandidat der Union. Mit diesen beiden Gästen liege die Wahrscheinlichkeit, an diesem Abend den nächsten Kanzler zu treffen, bei 100 Prozent, scherzte Quoos. „Und Frau Baerbock kann jetzt nicht widersprechen“. Denn die war im Wahlkampf in München.

Julia Becker: "Brauchen guten, unabhängigen Journalismus"

Wie wichtig gerade in so bewegten Zeiten wie diesem Wahlkampf und diesem Pandemie-Jahr verlässliche Informationen aus seriösen Quellen sind, betonte Funke-Aufsichtsratschefin und Inhaberin Julia Becker in ihrer Rede. „Wir brauchen diesen guten, unabhängigen Journalismus, um unsere Demokratie lebendig, ja, funktionsfähig zu erhalten“, sagte sie. Nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch im Regionalen und Lokalen. „Um zu informieren, Problemlagen zu benennen, Missstände aufzudecken, konstruktive Antworten zu geben, aber auch und immer wichtiger, um Serviceangebote zu machen.“

Gerade weil sie um diese Bedeutung von Journalismus wüssten, hätten sie und ihre Geschwister Niklas Wilcke und Nora Marx es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, tragfähige Modelle für Journalismus auch im Netz zu entwickeln.

Zahlreiche Gäste aus der ersten politische Riege

Trotz Wahlkampf und engem Terminkalender hatten sich viele aus der ersten politischen Riege Berlins Zeit genommen für diesen Abend. Bundesjustiz- und Familienministerin Christine Lambrecht freute sich, ihre Parteifreundin, die Wehrbeauftragte Eva Högl zu treffen (beide SPD). Auch Lambrechts Amtsvorgängerin im Familienressort, Franziska Giffey folgte der Einladung. Giffey, die sich in Berlin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin bewirbt, traf dabei nicht nur ihren CDU-Gegenkandidat Kai Wegner, sondern auch Amtsinhaber Michael Müller (SPD).

Neben Politikvertretern wie dem Vize-FDP-Chef Wolfgang Kubicki und dem Bundesgeschäftsführer der Grünen, Michael Kellner, kamen auch Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland, und der israelische Botschafter Jeremy Issacharoff und Chefredakteurinnen und -redakteure der Funke Gruppe. Auch Joe Chialo, Musikmanager, Direktkandidat in Berlin-Spandau und Teil von Armin Laschets Zukunftsteam, folgte der Einladung ins Ballhaus – und traf dabei einen Kollegen. Leslie Mandoki, legendärer Musikproduzent, brachte einen Hauch Showbiz ins politische Berlin. (fmg)