Wahlkampf

Neue Forsa-Umfrage: Union verliert - SPD führt erneut

Dreikampf ums Kanzleramt

Dreikampf ums Kanzleramt

Knapp einen Monat von der Bundestagswahl befindet sich der Wahlkampf in der heißen Phase. Die drei Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grünen) gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen ins Rennen.

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Die Bundestagswahl rückt näher. Rund einen Monat vorher stürzen die Umfragewerte der Union weiter ab - die SPD liegt wie erneut vorn.

Berlin. Knapp einen Monat vor der Bundestagswahl muss die Union weiter zittern: Nach dem TV-Triell sinken die Umfragewerte der CDU und CSU immer weiter ab. In der aktuellen Forsa-Umfrage verliert die Union einen Prozent ihrer Stimmen.

Während die Partei des Kanzlerkandidaten Armin Laschet vor einer Woche noch 22 Prozent der Befragten überzeugen konnte, muss sie sich nun mit 21 Prozent der Stimmen zufriedengeben. Damit handelt es sich um den bisher niedrigsten Wert für die Union - lediglich am 20. April hatte die Forsa-Umfrage denselben Wert ergeben. Lesen Sie auch: Bundestagswahl: Armin Laschet muss kämpfen, was sonst?

Die aktuelle Umfrage sieht wie bisher die SPD vorn. In der jüngsten Statistik stimmten 23 Prozent der 2508 Teilnehmer für die Sozialdemokraten ab - derselbe Wert wie in der Vorwoche. Lesen Sie ebenfalls: Umfrage zur Bundestagswahl: SPD liegt deutlich vorn

Forsa-Umfrage: Union verliert als einzige Partei an Stimmen

Die Union stellt die einzige Partei dar, die in der aktuellen Befragung an Stimmen verloren hat.

  • Die Grünen belegen weiterhin die 18-Prozent-Marke,
  • die FDP hält sich nach wie vor bei 12 Prozent,
  • Linke und Sonstige bei 6 und 9 Prozent.
  • Die AfD konnte einen Zuwachs von einem Prozent auf insgesamt 11 Prozent verbuchen.

Insgesamt gaben nur noch 24 Prozent der im Zeitraum vom 24. bis 30. August Befragten an, unentschlossen zu sein oder nicht wählen zu gehen. Auch interessant: Wahlkampagnen: Was die SPD und Zalando gemeinsam haben