K-Frage

Grüne: ProSieben zeigt erstes Interview mit Baerbock

Bündnis 90/Die Grünen: Dafür steht die Partei

Bündnis 90/Die Grünen- Dafür steht die Partei

2021 gibt es zum ersten mal einen grünen Kanzlerkandidaten. Alles, was man über die Partei wissen muss, erfahren Sie im Video.

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Annalena Baerbock geht für die Grünen ins Rennen ums Kanzleramt. Am Montagabend gibt sie nun ihr erstes TV-Interview als Kandidatin.

Berlin. 
  • Die Grünen haben ihre Kanzlerkandidatur am Montag bekannt gegeben
  • Annalena Baerbock geht ins Rennen ums Kanzleramt
  • Für Montagabend hat ProSieben sogar sein Programm für ein Interview mit Baerbock geändert

Es ist ein historisches Ereignis: Erstmals gehen die Grünen mit eigener Kanzlerkandidatur in den Wahlkampf. Lange war unklar, ob Annalena Baerbock (40) oder Robert Habeck (51) die Grünen in die Bundestagswahl führt. Nun hat die Parteispitze bekannt gegeben: Baerbock wird Kanzlerkandidatin.

Für ein erstes TV-Interview mit Annalena Baerbock ändert ProSieben nun sogar sein Programm.

Grünen-Interview statt „Chernobyl“-Serie

Wie der Sender mitteilte, wird er am Montag exklusiv das erste Gespräch mit der frisch gekürten Kanzlerkandidatin ausstrahlen. Und das zur besten Sendezeit.

Ab 20.15 Uhr werden die Moderatoren Katrin Bauerfeind und Thilo Mischke Annalena Baerbock 45 Minuten lang interviewen. Das Interview wird in Berlin aufgezeichnet. Die eigentlich für 20.15 Uhr geplante Ausstrahlung der dritten und vierten Folge der Serie „Chernobyl“ wird damit auf etwa 21 Uhr verschoben.

ProSieben-Chef Daniel Rosemann erklärt die Programmänderung in einem Statement so: „Die Bundestagswahl 2021 ist so offen wie keine andere.“ Denn zum ersten Mal stehe bereits vor der Wahl fest, dass es eine neue Kanzlerin oder einen neuen Kanzler geben wird. Diese Wahl möchte der Sender „intensiv begleiten“. Das Interview sei daher bloß der Auftakt.

Ihr bisher bestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl erzielten die Grünen 2009 mit 10,7 Prozent. Aktuell liegen sie in den Umfragen als zweitstärkste Kraft hinter der CDU/CSU und verzeichnen etwas mehr als 20 Prozent. Die Bundestagswahl 2021 findet am 26. September statt. (aju/bef)

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