CPAC-Konferenz

Trump: Erster öffentlicher Auftritt als Ex-Präsident geplant

| Lesedauer: 2 Minuten
Früheres Trump-Casino in Atlantic City gesprengt

Früheres Trump-Casino in Atlantic City gesprengt

Unter dem Jubel zahlreicher Schaulustiger ist ein riesiges Casino-Gebäude in Atlantic City im US-Bundesstaat New Jersey in sich zusammengebrochen. Das Hochhaus war 1984 eröffnet worden und gehörte dem früheren US-Präsidenten Donald Trump, der dafür zwischenzeitlich Konkurs anmeldete.

Beschreibung anzeigen

Trump tritt am 28. Februar bei einer Konservativen-Konferenz in Florida auf. Bei der Veranstaltung trifft er auf zahlreiche Verbündete.

Es ist der erste öffentliche Auftritt seit seinem Auszug aus dem Weißen Haus: Der ehemalige US-Präsident Donald Trump will am kommenden Wochenende in Florida die erste Rede seit Ende seiner Amtszeit halten. Seit Samstag (Ortszeit) steht Trump auf der Rednerliste der jährlichen Conservative Political Action Conference (CPAC), einer Veranstaltung konservativer Aktivisten.

Trump will am 28. Februar über "die Zukunft der Republikanischen Partei und der konservativen Bewegung", die Migration und die "katastrophale Politik" seines Nachfolgers Joe Biden sprechen, hieß es aus dem Umfeld des Ex-Präsidenten.

Donald Trump bei CPAC-Konferenz - auch Mike Pompeo tritt auf

Die Veranstaltung findet dieses Jahr in Orlando im US-Staat Florida statt, wo Trump seit dem Ende seiner Präsidentschaft in seinem Luxusanwesen Mar-a-Lago in Palm Beach lebt. Bei der Konferenz trifft er auf viele Verbündete: Als weitere Redner angekündigt sind unter anderen der ehemalige Außenminister Mike Pompeo, der frühere US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, der auch eine Zeit lang Nationaler Sicherheitsberater war, und die ehemalige Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders.

Donald Trump – Mehr zum 45. US-Präsidenten

Seit Trumps Abwahl steckt die Republikanische Partei in einem Richtungsstreit, den der ehemalige Präsident aktiv befeuert. Zuletzt griff der 74-Jährige offen seinen einstigen Verbündeten Mitch McConnell an, einen Top-Republikaner im US-Senat. Lesen Sie dazu: Trump wettert gegen McConnell: "Politischer Nichtsnutz"

Trump hatte die Präsidentschaftswahl vom 3. November gegen den Demokraten Biden verloren. Dennoch stemmte er sich wochenlang mit unbegründeten Betrugsvorwürfen gegen seine Abwahl und stürzte die USA damit in eine tiefe politische Krise. Seine Amtszeit endete am 20. Januar, als Biden vereidigt wurde.

Donald Trump - Mehr zum Thema:

(dpa/afp/raer)