Pandemie

Merkel nach Corona-Gipfel: So war die Pressekonferenz

| Lesedauer: 3 Minuten

Merkel kündigt Öffnungsschritte bei "stabiler" Inzidenz an

Merkel kündigt Öffnungsschritte bei "stabiler" Inzidenz an

Der Corona-Lockdown in Deutschland wird bis zum 7. März verlängert. Allerdings kündigt Bundeskanzlerin Angela Merkel "nächste Öffnungsschritte" im Falle einer "stabilen" Inzidenz von höchsten 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen an. Dabei geht es um die Öffnung des Einzelhandels sowie von Museen und Galerien.

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Wann endet der Lockdown? Das war das zentrale Thema bei dem Corona-Gipfel. Das sagte Kanzlerin Angela Merkel zu den neuen Beschlüssen.

Berlin. 
  • Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel auf weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona geeinigt
  • Anschließend äußerte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den neuen Beschlüssen
  • Hier können Sie den Auftritt von Angela Merkel im Stream noch einmal ansehen

Wann ist der Corona-Lockdown endlich vorbei? Wann machen Schulen und Kitas wieder auf? Was ist mit Kontakten, Friseuren und Gastronomie? Diese und weitere Fragen wurden beim Corona-Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Länderchefinnen und -chefs am Mittwoch diskutiert.

Die Ausgangslage war dieses Mal etwas günstiger als bei den vorherigen Treffen: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland scheint endlich dauerhaft zu sinken. Bund und Länder haben sich dennoch auf eine Verlängerung des Lockdowns geeinigt. Die Begründung: Der von der Politik ausgegebene Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist noch nicht erreicht. Hinzu kommt die Sorge vor einer Verbreitung der ansteckenderen Virusmutationen.

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Pressekonferenz mit Angela Merkel im Stream

Der digitale Corona-Gipfel von Angela Merkel und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten sollte ursprünglich um 14 Uhr beginnen. Die Videoschalte startete dann kurz vor 15 Uhr. Bereits am Vormittag war die Vorbesprechung der Länder ohne die Kanzlerin kurzfristig um etwa eine Stunde nach hinten geschoben worden. Die Pressekonferenz hatte sich dementsprechend verzögert.

Bei ihrem Auftritt vor den Kameras brachte Angela Merkel dann ern eut ihre Sorge wegen der Corona-Varianten zum Ausdruck. Die Mutation werde die Oberhand gewinnen, das konkrete Verhalten könne noch nicht vorhergesehen werden, erklärte die Kanzlerin. Damit sei die Basis für eine dritte Welle angelegt. „Darum müssen wir runter, runter, runter mit den Fallzahlen“, so Merkel.

Sie sagte aber auch, die derzeit geltenden Maßnahmen zeigten endlich eine Wirkung: „Wir können sehr zufrieden ein.“ Der Dank dafür gebühre den Bürgerinnen und Bürgern. Jetzt müsse alles getan werden, um „eine Wellenbewegung rauf und runter, auf und zu“ zu vermeiden.

Das Statement der Kanzlerin können Sie hier noch einmal in voller Länge im Stream ansehen. Bei der Pressekonferenz äußerten sich auch der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), der der Ministerpräsidentenkonferenz vorsitzt, und dessen Stellvertreter, Bayerns Regierungschef Markus Söder (CSU).

Nach Corona-Gipfel: Pressekonferenz mit Merkel im Livestream

Corona-Gipfel: Das wurde am Mittwoch beschlossen

Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März geeinigt. Eine Ausnahme soll es für Friseure geben, die unter strikten Hygiene-Auflagen bereits Anfang März wieder öffnen könnten. Lesen Sie dazu: Corona-Lockdown: Friseure dürfen ab März öffnen

Beim Thema Schulen gab es wieder die größten Diskrepanzen zwischen Bund und Ländern. Hier konnte man sich nicht auf eine einheitliche Linie verständigen. Das wurde beschlossen: Corona-Gipfel: Wie Schulen und Kitas jetzt öffnen sollen

Beim letzten Gipfel hatte man sich erst nach Stunden auf gemeinsame Beschlüsse geeinigt, die die Kanzlerin erst am späten Abend bei einer Pressekonferenz mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (SPD), und dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) vorstellte. Lesen Sie hier: Mehr Homeoffice und geschlossene Schulen – Die Beschlüsse des letzten Corona-Gipfels im Überblick

(fmg/dpa/afp)

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