US-Wahl

Nach Biden-Sieg: CNN-Moderator weint vor Erleichterung

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Biden will "Präsident für alle Amerikaner" sein

Biden will Präsident für alle Amerikaner sein

Der US-Demokrat Joe Biden hat nach seinem Sieg bei der Präsidentschaftswahl versprochen, ein "Präsident für alle Amerikaner" zu sein. Er sei "geehrt", ausgewählt worden zu sein, "unser großartiges Land anzuführen", schrieb Biden auf Twitter.

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Mit Tränen in den Augen fasst CNN-Moderator Jones zusammen, was Trumps Ende für ihn und viele andere Menschen in den USA bedeutet.

Washington/Berlin. In seiner Erleichterung über den Sieg Joe Bidens bei der US-Präsidentschaftswahl ist Moderator Van Jones vor laufender Kamera in Tränen ausgebrochen. Seine Einschätzung, was dieser Sieg für Amerika bedeutet, beginnt Jones gefasst. Doch schon nach wenigen Worten zittert dem erfahrenen Kommentator die Stimme.

„Es ist einfacher, heute Morgen ein Elternteil zu sein, es ist einfacher, ein Vater zu sein“, sagt er im Live-Programm von CNN zur Wahl, kurz nachdem der Sender meldete, dass der Demokrat Joe Biden gewonnen hat. „Es ist einfacher, seinen Kindern zu sagen, dass Charakter wichtig ist. Das es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen. Es ist wichtig, ein guter Mensch zu sein.“

Schon nach diesen Sätzen muss Jones eine Träne aus dem Augenwinkel wischen. Bei seinen nächsten Sätzen bricht seine Stimme. Für eine ganz Menge Leute sei es mit dieser Entscheidung einfacher geworden. „Wenn du Muslim bist in diesem Land, musst du dir keine Sorgen machen, ob der Präsident dich hier nicht will. Wenn du Immigrant bist, musst du dir keine Sorgen machen, ob der Präsident deine Babys wegnehmen möchte.“

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US-Präsidentschaft: Jones erinnert an zwei hart kritisierte Maßnahmen von Trump

Jones bezieht sich damit auf zwei Ereignisse von Trumps Präsidentschaft, die besonders viel Entsetzen hervorgerufen hatten: den sogenannten „Muslim Ban“, also Muslim-Bann, mit dem Menschen aus mehreren mehrheitlich muslimischen Ländern pauschal die Einreise verboten wurde. Und das Vorgehen an der mexikanischen Grenze, wo US-Behörden ab 2017 systematisch Kinder von illegal einreisenden Immigranten von ihren Eltern trennten. Das jüngste Kind, das davon betroffen war, war damals vier Monate alt. Teils wurden die Kinder in Zellen gesperrt.

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Gegen Ende des etwa zwei Minuten langen Statements fasst Jones sich wieder. „Es ist eine große Sache, dass wir ein bisschen Frieden bekommen und diese Chance auf einen Neuanfang“, sagt er. „Ich will, dass meine Söhne das sehen: Es ist einfach, es auf die billige Art zu machen und mit sehr viel durchzukommen. Aber irgendwann rächt sich das.“ Für Trumps Anhänger, sei es kein guter Tag. „Aber für eine ganze Menge Leute ist es ein guter Tag.“ (tma)