Flugpanne

Hubschrauber mit Innenminister Seehofer muss notlanden

Erst als Horst Seehofer (CSU) nach einem Hubschrauberflug wieder festen Boden unter den Füßen hatte, wurde ihm der Ernst der Lage klar.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Mitgliederversammlung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Seine Anreise mit einem Hubschrauber war durch einen Zwischenfall gekennzeichnet.

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) bei der Mitgliederversammlung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Seine Anreise mit einem Hubschrauber war durch einen Zwischenfall gekennzeichnet.

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Berlin. Beim Anflug auf Frankfurt macht Horst Seehofer (CSU) im Hubschrauber große Augen. Der Flugbetrieb ist eingestellt, die Feuerwehr alarmbereit – und erwartet ihn schon. Erst da dämmert es dem Bundesinnenminister, dass die „technischen Probleme“ im Helikopter doch ernster waren als gedacht.

„Wenn Sie dann wieder auf dem Boden stehen, werden Sie verstehen, dass das die Freude dieser Woche war“, erzählte er im Bayrischen Rundfunk. Der Zwischenfall war noch einmal glimpflich ausgegangen.

Am Samstag war der Minister, der auch für den Sport zuständig ist, beim Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt. Danach sollte er mit dem Hubschrauber wieder zurück nach Bayern fliegen.

„Einige Minuten nach Abheben meldet der Pilot, er hat technische Probleme, er muss wieder zurück“, berichtete Seehofer. Inzwischen weiß er auch den Grund des Zwischenfalls: Späne hatten sich im Haupttriebwerk gebildet.

Während der Defekt diesmal wohl ein Einzellfall war, sind andere Hubschrauber des Bundes gleich reihenweise ausgefallen. Alle 53 Tiger-Hubschrauber der Bundeswehr durften zuletzt nicht starten – wegen Defekten. (dpa)