Verfassungsjubiläum

33 prominente Frauen sagen, was ihnen am Grundgesetz fehlt

Am 23. Mai 1949 trat das Grundgesetz in Kraft – den Entwurf dafür schrieben nur Männer. 33 Frauen antworten, wie es noch besser ginge.

Berlin. Im Artikel 1 des Grundgesetzes heißt es: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ – schon in diesem ersten Satz wird das Ansinnen der Väter und Mütter des Grundgesetzes deutlich: Das Werk, welches das Zusammenleben der Deutschen regelt, sollte ein Gegenentwurf zur nationalsozialistischen Vergangenheit sein und ist es bis heute.

Anlässlich der Unterzeichnung vor 70 Jahren debattiert am Donnerstag der Bundestag zum Grundgesetz. Allerdings wurde es damals von 61 Männern und nur vier Frauen, die dem Parlamentarischen Rat angehörten, verabschiedet. Der größte Teil des Regelwerks wurde sogar schon in einem Verfassungskonvent 1948 ausgearbeitet: Dem gehörten tatsächlich ausschließlich 30 Männer an.

Das Grundgesetz – von Prominenten gelesen

Zum 70. Geburtstag gibt es das Grundgesetz jetzt auch als Film. Prominente tragen Passagen der deutschen Verfassung vor.
Das Grundgesetz – von Prominenten gelesen

Eine Frauenquote, die heute so sicher nicht mehr zustandekommen würde. Wie sehen Frauen heute die Verfassung? Wir fragten Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Autorinnen, Schauspielerinnen und die Verlegerin der Funke Mediengruppe, zu der auch unsere Redaktion gehört. Lesen Sie die Antworten oben in der Fotostrecke.


• Hintergrund: 70 Jahre Grundgestz: Ein Provisorium, das sich bewährt hat

• Kommentar: Grundgesetz und Europäische Union: Ein Land, zwei Anker

(ac/diz/les/kam/jule/phn/ak/pol/cro/tma/tb/diz/mü)