Rechtsextreme

Heiko Maas verurteilt Neonazi-Aufmarsch in Plauen scharf

Die rechtsextreme Kleinpartei „Der dritte Weg“ marschierte am 1. Mai in uniformer Kleidung, mit Fahnen und Trommeln durchs sächsische Plauen.

Die rechtsextreme Kleinpartei „Der dritte Weg“ marschierte am 1. Mai in uniformer Kleidung, mit Fahnen und Trommeln durchs sächsische Plauen.

Foto: Carsten Koall / Getty Images

Nach dem Neonazi-Aufmarsch in Plauen ist Minister Heiko Maas besorgt. Rechtsterroristisches Potential dürfe nicht unterschätzt werden.

Berlin. Außenminister Heiko Maas hat den Neonazi-Aufmarsch im sächsischen Plauen scharf verurteilt. „Wenn Neonazis wieder auf unseren Straßen marschieren und es mehr als 12.000 gewaltorientierte Rechtsextremisten gibt, dann dürfen wir das nicht einfach ignorieren“, sagte der SPD-Politiker unserer Redaktion.

Maas mahnte zur Wachsamkeit: „Das rechtsterroristische Potential dürfen wir nicht unterschätzen.“ Diese Zahlen seien bitter für Deutschland. „Wir dürfen weder unsere Straßen noch das Internet radikalen Rechten überlassen.“ Jetzt seien Staat und Zivilgesellschaft gemeinsam gefordert: „Unsere liberale Demokratie müssen wir alle entschlossen verteidigen.“

Am 1. Mai waren in Plauen Mitglieder der rechtsextremen Kleinstpartei Der Dritte Weg mit einheitlichen T-Shirts, Trommeln und Fahnen durch die Stadt gezogen. Die Behörden hatten die Versammlung erlaubt. (tb)

Neueste Politik Videos

Neueste Politik Videos