Rente

Über drei Prozent mehr: Renten steigen zum 1. Juli

Über 20 Millionen Menschen in Deutschland sind Rentner. Ihre Bezüge erhöhen sich zum 1. Juli. Die Erhöhung kostet 11 Milliarden Euro.

Um mehr als drei Prozent steigen die Renten in Deutschland zum 1. Juli 2019.

Um mehr als drei Prozent steigen die Renten in Deutschland zum 1. Juli 2019.

Foto: Marijan Murat / dpa

Berlin. Deutlich mehr Geld bekommen die Rentner in Deutschland ab 1. Juli: Das Bundeskabinett billigte am Dienstag die Verordnung des Sozialministeriums. Die Renten werden üblicherweise zur Mitte des Jahres angepasst, die Erhöhung orientiert sich an der Lohnentwicklung.

In Deutschland beziehen mehr als 20 Millionen Menschen Rente. Die im Westen werden ab 1. Juli 3,18 Prozent mehr bekommen, die Bezüge der Rentner im Osten steigen um 3,91 Prozent. Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 39,10 Euro. Sozialminister Hubertus Heil (SPD) sprach von einer „außerordentlich erfreulichen Entwicklung bei den Renten“.

Die Erhöhung schlägt laut der Reuters vorliegenden Verordnung von Minister Heil mit jährlichen Mehrausgaben von fast elf Milliarden Euro zu Buche. Davon trägt der Bund rund 470 Millionen Euro. (rtr/dpa/moi)

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