EU-Kommissionschef

Bizarres Video: Juncker zerwuselt Haare von EU-Mitarbeiterin

Jean-Claude Juncker sorgte beim EU-Gipfel in Brüssel für Aufsehen. Nicht mit Politik – sondern mit einer überraschenden Haar-Attacke.

Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission.

Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission.

Foto: Geert Vanden Wijngaert / dpa

Brüssel.  Die Verhandlungen der EU-Staaten beim Gipfeltreffen in Brüssel verliefen eher zäh und ohne Durchbruch. Für Aufsehen sorgte stattdessen Kommissionschef Jean-Claude Juncker – mit einer bizarren Haar-Attacke. Er wuselte einer Mitarbeiterin zur Begrüßung durch die Haare.

Ein Video davon wurde bei Twitter geteilt. Darauf ist zu sehen, wie der 63-Jährige auf die Protokoll-Chefin der EU, Pernilla Sjölin, zugeht, ihr dann aber nicht einfach die Hand gibt, sondern beherzt in ihre blonden langen Haare greift und einmal kräftig durchwuschelt.

Sjölin überspielt die Wuschel-Aktion gekonnt, ein kleines Schmunzeln kann sie sich aber nicht verkneifen. Danach verteilt Juncker noch Küsschen an weitere Mitarbeiterinnen.

Twitter-Nutzer kritisieren Haar-Attacke

Auf Twitter sorgte die ungewöhnliche Begrüßungsszene für Diskussionen. Von „kindischem und unpassendem Verhalten“ schreibt eine Nutzerin. Ein anderer fragt: „Ist Juncker betrunken oder generell ein bisschen drüber?“

Und ein User wünscht sich den EU-Kommissionspräsident direkt ins RTL-Dschungelcamp: „Wenn ich nur noch einen Wunsch im Leben frei hätte, ich würde mir wünschen, dass Juncker beim nächsten Dschungelcamp mitmachen würde.“

Jean-Claude Juncker sorgt gerne für ungewöhnliche Auftritte

Jean-Claude Juncker sorgt immer wieder für ungewöhnliche Auftritte. Im Februar wirbelte er bereits die Frisur des belgischen Politikers Guy Verhofstadt durcheinander, als dieser im EU-Parlament in Straßburg eine Zeitung laß. Ein Fotograf hielt den Moment fest.

Im Oktober hatte Juncker hinter dem Rednerpult des Europäischen Ausschuss’ der Regionen ein paar Tanzschritte gewagt und so die britische Premierministerin Theresa May veräppelt, die zuvor eine ähnliche Szene geliefert hatte.