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Ein Jahr AfD im Bundestag: Das waren die größten Eklats

Seit einem Jahr sitzt die AfD nun im Bundestag. Unser Video zeigt, wie die anderen Parteien auf Gauland, Weidel und Co. reagieren.

Schlagfertig gegen die AfD: Darum gingen diese vier Bundestagsreden viral

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Berlin.  Man werde die Bundesregierung „jagen“, hatte Alexander Gauland angekündigt, begleitet vom Jubel seiner Anhänger. Noch am Wahlabend hatte der Parteichef der AfD damit den Ton gesetzt, den die neue Bundestagspartei seitdem anschlägt . An diesem Mittwoch vor einem Jahr zog die AfD in den Bundestag ein – und seitdem hat sich viel verändert.

Allein von Fraktionschef Gauland gab es in diesem Jahr mehr als 400 Zwischenrufe. Größter Eklat war aber die Aktion im September, bei der die AfD-Bundestagsfraktion als Reaktion auf die Angriffe des SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs geschlossen den Plenarsaal verließ. Kahrs hatte den Abgeordneten zugerufen: „Hass macht hässlich, schauen Sie in den Spiegel.“

Der Ton ist rauer geworden

Spektakulär war auch ein missglückter sogenannter Hammelsprung im Oktober. Dabei müssen die Abgeordneten für eine Abstimmung den Saal verlassen und durch Türen wieder hereinkommen, die mit ja, nein und Enthaltung beschriftet sind.

Mit dem Hammelsprung wollte die AfD eigentlich zeigen, dass die Sitzreihen der anderen Fraktionen schon ziemlich leer waren – und das Parlament nicht mehr beschlussfähig war.

Das stimmte zwar und die Sitzung wurde beendet. Dumm nur, dass die AfD-Abgeordneten selbst nicht gerade zahlreich anwesend waren. FDP-Fraktionschef Christian Lindner twitterte: „Von 92 Abgeordneten der AfD sind 78 (!) inklusive der Vorsitzenden abwesend - nur 14 anwesend! Die schlechteste Präsenz aller Fraktionen. Entlarvendes Eigentor.“

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Keine Frage, der Ton im Parlament ist rauer geworden. Doch auch die etablierten Parteien haben ihre Strategie geändert, wütende Gegenreden gingen viral. Das Video (oben) zeigt vier Bundestagreden, mit denen Abgeordnete so schlagfertig auf die AfD reagierten, dass die Reden tausendfach in sozialen Netzwerken geteilt wurden. (jr)