Kommentar

Warum die „Unteilbar“-Demo ein wichtiges Zeichen war

Die „Unteilbar“-Kundgebung am Samstag in Berlin geriet zum Mega-Event. Und dieses Signal war dringend notwendig. Ein Kommentar.

Das Bündnis setzt sich für eine bunte Gesellschaft, gegen Rassismus und für die Wahrung der Grundrechte ein.

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Berlin.  Ob es nun 150.000 oder 200.000 oder die vom Veranstalter verkündeten 240.000 Menschen waren, die am Samstag durch Berlin zogen, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist: Die „Unteilbar“-Demo gegen Rassismus und Ausgrenzung war ein unübersehbares und unüberhörbares Zeichen gegen all jene, die mit Hetze und braunen Parolen Deutschland zurück in eine dunkle Vergangenheit drängen wollen.

Die unerwartet große Resonanz auf den „Unteilbar“-Aufruf der Veranstalter zeigt zudem, dass immer mehr Menschen nicht mehr tatenlos zusehen wollen, wenn Neonazis Ausländer zusammenschlagen oder rechte Gewalttäter jüdische Lokale attackieren.

Es ist wichtig dagegenzuhalten, wenn die Demokratie in dieser Republik zur Disposition gestellt wird. Und genau darum geht es letztlich den Rechtsextremen in diesem Land. In Berlin haben am Samstag Menschen aus unterschiedlichsten Gruppierungen eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, für Demokratie, Recht und Freiheit einzutreten. Das war gut. Und es war dringend notwendig.