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Würden Sie die linke Sammlungsbewegung „Aufstehen“ wählen?

Sarah Wagenknecht will am Dienstag ihre Sammlungsbewegung „Aufstehen“ vorstellen. Würden Sie die Bewegung wählen? Stimmen Sie ab!

Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, will am Dienstag in Berlin ihre Ideen hinter der Bewegung „Aufstehen“ vorstellen.

Sahra Wagenknecht, die Fraktionsvorsitzende der Partei Die Linke, will am Dienstag in Berlin ihre Ideen hinter der Bewegung „Aufstehen“ vorstellen.

Foto: Britta Pedersen / dpa

Berlin.  Sahra Wagenknecht will an diesem Dienstag Ideen und Motive der von ihr und Oskar Lafontaine (beide Linke) ins Leben gerufenen Sammlungsbewegung „Aufstehen“ vorstellen. Das Projekt sorgt in beinahe allen Parteien für Unruhe, erfährt aber auch von vielen Seiten Unterstützung.

In Zusammenarbeit mit dem Online-Meinungsforschungsinstitut Civey wollen wir nun wissen: Könnten Sie sich vorstellen, die linke Sammelbewegung „Aufstehen“ zu wählen? Stimmen Sie ab!

SPD-Mitglieder nennen pauschale Ablehnungshaltung „ignorant“

Mehrere SPD-Politiker machten sich für eine Zusammenarbeit mit der Sammlungsbewegung stark – entgegen der Linie ihrer Parteispitze. „Die Politik des „Weiter so“ führt zu einer Spirale aus Ungleichheit, Aufrüstungen, ökologischem Kollaps und dem Aufstieg rechter Kräfte in ganz Europa“, hieß es in einer am Montag verbreiteten Erklärung.

Die Initiatoren rufen dazu auf, sich über die Unterschiede innerhalb politischen Linken hinwegzusetzen, „um uns für eine gerechtere, nachhaltigere Gesellschaft zu engagieren, bevor es komplett zu spät ist“. Sie erklären: „Wir begrüßen den Vorstoß durch die linke Sammlungsbewegung #aufstehen und plädieren dafür, dass sich ihr so viele Vertreter*innen der politischen Linken wie möglich anschließen.“ Eine pauschale Ablehnungshaltung ohne Alternativen anzubieten sei „ignorant“.

Kritik von der Parlamentarischen Linken der SPD

Zu den Erstunterzeichnern zählen der Bundestagsabgeordnete Marco Bülow und die Flensburger Oberbürgermeisterin Simone Lange. Sie war gegen Andrea Nahles bei der Wahl zur Parteichefin angetreten und hatte mit 27,6 Prozent einen Achtungserfolg erzielt.

Der Sprecher der Parlamentarischen Linken der SPD, Matthias Miersch, zeigte sich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur weniger angetan von „Aufstehen“.„Ich bin skeptisch, ob ihnen an der Einigung der linken Kräfte gelegen ist, gerade scheinen sie eher die Spaltung der Linkspartei voranzutreiben.“ (ba/dpa)