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„Bild“: Unbekannte greifen Auto von Ilkay Gündogan an

Gibt es ein politisches Motiv? Laut Bericht der „Bild“ sollen Unbekannte das Auto von Nationalspieler Gündogan angegriffen haben.

Offenbar ist bereits am 7. Juni 2018 das Auto des Nationalspielers Ilkay Gündogan mutwillig beschädigt worden.

Offenbar ist bereits am 7. Juni 2018 das Auto des Nationalspielers Ilkay Gündogan mutwillig beschädigt worden.

Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images

Berlin.  Das Auto von Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan soll angegriffen worden sein, eine Scheibe dabei zerstört worden sein. Das berichtet die Bild-Zeitung (Bezahlinhalt). Gündogan habe bei der Staatsanwaltschaft Köln Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Laut Bild soll der Staatsschutz ermitteln, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden könne.

Der Vorfall soll sich am späten Abend des 7. Juni in Köln ereignet haben. An diesem Tag reiste die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aus ihrem Trainingslager in Eppan/Südtirol dorthin. Am 8. Juni fand in Leverkusen die WM-Generalprobe gegen Saudi-Arabien (2:1) statt.

Pfiffe gegen Gündogan nach Treffen mit Erdogan

Nach seinem umstrittenen Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan Mitte Mai in London war Gündogan bei seiner Einwechslung und danach bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen worden. Weltmeister Mesut Özil war bei dem Treffen ebenfalls dabei. Die Erdogan-Affäre hatte das DFB-Team in der Vorbereitung auf die WM in Russland belastet.

Bundestrainer Joachim Löw hat den Nationalspielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan demonstrativ den Rücken gestärkt. Er kenne die beiden Nationalspieler mit türkischen Wurzeln schon sehr lange und wisse, dass sie sich ganz mit den in Deutschland gelebten Werten identifizierten, sagte Löw dem „Spiegel“. „Und das ist für mich mal das Allerallerwesentliche. Diese beiden Spieler sind in Deutschland wirklich gut integriert. Das kann ich versichern.“

Die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw startet am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und Sky) gegen Mexiko in Moskau die historische Mission Titelverteidigung. Mit der Erdogan-Affäre will sich der DFB erst wieder nach der WM befassen. (sid,dpa)

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