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Das sagt Donald Trump zur Absetzung von „Roseanne“

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US-Präsident Donald hat auf die Absetzung der Serie „Roseanne“ reagiert.s

US-Präsident Donald hat auf die Absetzung der Serie „Roseanne“ reagiert.s

Foto: LEAH MILLIS / REUTERS

Donald Trump fordert von ABC eine Entschuldigung. Auf Twitter vergleicht sich der US-Präsident mit einem Opfer rassistischer Hetze.

Washington.  Mit rassistischen Beiträgen in sozialen Netzwerken hat die Schauspielerin Roseanne Barr die Absetzung der nach ihr benannten Serie „Roseanne“ provoziert. Unter Fans der Serie hatte die Entscheidung des Senders ABC für Diskussionen gesorgt. Einer der prominentesten Fans hat sich aber erst jetzt zu Wort gemeldet.

Der US-Präsident Donald Trump galt seit langem als Fan der Serie und von Roseanne Barr – schließlich hatte Barr sich immer wieder als Trump-Anhängerin zu erkennen gegeben. Nun hat sich Trump auf Twitter zu dem Ende der Serie geäußert. Dabei fordert der US-Präsident eine Entschuldigung des Senders – allerdings nicht wegen des Rauswurfes von „Roseanne“, sondern wegen einer persönlichen Vorgeschichte.

Sender ABC entschuldigte sich für Kommentare

Zwar habe ABC nun bekannt gegeben Kommentare wie die von Barr nicht zu tolerieren, für die „schrecklichen Statements“ über Donald Trump habe sich der Sender jedoch nie entschuldigt. Aber vielleicht habe er ja schlichtweg nur den Anruf verpasst, so der US-Präsident weiter.

Unter dem Beitrag finden sich zahlreiche Tweets, die den Vergleich von Trump infrage stellen. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Kommentare über Sie nicht rassistisch waren“, schreibt eine Nutzerin.

Roseanne Barr hatte die Afro-Amerikanerin Valerie Jarrett, früher Beraterin des damaligen US-Präsidenten Barack Obama, auf Twitter-Nachricht beleidigt: „Die Muslimbruderschaft und der Planet der Affen haben ein Baby bekommen.“ Der Sender ABC hatte daraufhin Jarrett angerufen und sich für den Ausfall der Schauspielerin entschuldigt.

„Ambien tweeting“ keine Entschuldigung für Rassismus

Barr selbst rechtfertigte ihre Aussage später damit, das Beruhigungsmittel Ambien genommen zu haben. Sie habe sogenanntes „ambien tweeting“ betrieben, schrieb Barr. Dies habe ihre Zurechnungsfähigkeit beim Twittern beeinflusst. Der Hersteller des Mittels reagierte prompt: Rassismus sei keine Nebenwirkung des Medikaments, schrieb Sanofi auf Twitter. (ac/aba)

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