Berlin

Bamf prüft 18.000 Asyl-Entscheide aus Bremen

Berlin. Die Affäre um mutmaßlich fehlerhafte Asylentscheidungen der Bremer Außenstelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zieht weitreichende Überprüfungen nach sich. Die Präsidentin des Bamf, Jutta Cordt, kündigte am Freitag an, dass alle positiven Asylbescheide der Außenstelle ab dem Jahr 2000 überprüft werden sollen. Es handele sich dabei um 18.000 Fälle. Rund 70 Mitarbeiter sollen dafür abgestellt werden, Cordt rechnet in rund drei Monaten mit ersten Ergebnissen. Das Bamf werde die Vorwürfe „mit Hochdruck“ aufklären, verspricht sie. Zudem räumte sie ein, dass es bei einer Reihe positiver Asylentscheide zu „Implau­sibilitäten“ gekommen sei.