Nahost-Konflikt

Israel fliegt Luftangriffe gegen Ziele im Gazastreifen

Die Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern geht weiter. Nach Maschinengewehrfeuer hat Israel Ziele im Gazastreifen bombardiert.

Proteste im Gazastreifen: Vereinte Nationen sind besorgt

Einen Tag nach den folgenschweren Protesten im Gazastreifen äußert sich der Sprecher der Vereinten Nationen, Rupert Colville, besorgt über die Situation. Wegen der Verlegung der US-Botschaft nac...

Proteste im Gazastreifen: Vereinte Nationen sind besorgt

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Tel Aviv.  Israels Militär hat in der Nacht zu Donnerstag mehrere Luftangriffe auf Ziele im Gazastreifen geflogen. Ziel seien Einrichtungen der radikalislamischen Hamas gewesen, teilten die Streitkräfte auf Twitter mit. Getroffen wurden demnach mehrere Gebäude, „terroristische Infrastruktur“ in einem Militärkomplex und eine Waffenproduktionsstätte.

Die Armee bezeichnete die Luftangriffe als Vergeltung für schweres Maschinengewehrfeuer auf die israelische Ortschaft Sderot an der Grenze zum Gazastreifen. Zuvor hatte ein israelischer Panzer am Mittwoch einen Hamas-Stützpunkt beschossen.

Scharfe Kritik an Israels Armee

Am Montag hatten israelische Soldaten 60 Menschen am Grenzzaun um den Gazastreifen erschossen, die meisten davon Mitglieder der von Israel als Terrororganisation eingestuften Palästinenserbewegung Hamas. Zehntausende Palästinenser hatten dort gegen die jahrelange Blockade des verarmten Küstenstreifens durch Israel und Ägypten protestiert sowie gegen die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem.

Einige Demonstranten versuchten auch, den Grenzzaun zu durchbrechen und israelische Soldaten anzugreifen. Das Vorgehen der israelischen Armee löste international scharfe Kritik aus. (dpa)

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