Luftwaffe

Bericht: Nur vier Eurofighter der Bundeswehr einsatzfähig

Der Eurofighter der Bundeswehr sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Erst sollen Piloten gekündigt haben, nun streikt wohl die Technik.

Ein Eurofighter der Luftwaffe bei der Flugmesse ILA in Berlin.

Ein Eurofighter der Luftwaffe bei der Flugmesse ILA in Berlin.

Foto: Sean Gallup / Getty Images

Berlin.  Laut einem Magazinbericht sind nur wenige Kampfjets des Typs Eurofighter von der Luftwaffe in der Lage, Kampfeinsätze zu fliegen. Nur zehn Jets sind laut „Spiegel“ generell einsatzbereit, die Waffen reichten allerdings nur für vier Maschinen.

Grund für die eingeschränkte Einsatzbereitschaft seien technische Probleme, so das Magazin unter Berufung auf inter Berechnungen der Luftwaffe. Weil die Luftwaffe nur über kleine Bestände an Bewaffnung für den „Eurofighter“ verfüge, könnten derzeit sogar nur vier Jets für reale Missionen eingesetzt werden.

Bundeswehr-Piloten sollen gekündigt haben

Deutschland könne wegen der mangelhaften Einsatzbereitschaft seine militärischen Zusagen an die Nato nicht mehr erfüllen. Bei der Nato habe Berlin insgesamt 82 Jets für Krisenfälle zugesagt.

ILA-Flugshow begeistert Besucher
ILA-Flugshow begeistert Besucher

Die Bundeswehr habe auf Anfrage die neuen technischen Probleme bestätigt, allerdings nicht die konkreten Zahlen. Diese seien als geheim eingestuft. Ein Sprecher sagte, man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung.

In der vergangenen Woche hatten Berichte über Kündigungen von Eurofighter-Piloten für Diskussionen gesorgt. Laut der „Bild am Sonntag“ hatten sieben Piloten ihren Dienst bei der Bundeswehr quittiert . Die Luftwaffe betonte jedoch, dass die Kündigungen die Einsatzbereitschaft nicht beeinträchtigen würden. (dpa)