Verkehr

25.300 Menschen starben voriges Jahr auf Europas Straßen

Die EU will den Straßenverkehr sicherer machen, doch noch immer sterben Tausende bei Unfällen. Bei diesem Unfall in Fürstenwald in Brandenburg starb im April ein Mensch.

Die EU will den Straßenverkehr sicherer machen, doch noch immer sterben Tausende bei Unfällen. Bei diesem Unfall in Fürstenwald in Brandenburg starb im April ein Mensch.

Foto: Julian Stähle / dpa

Die EU will die Zahl der Verkehrstoten deutlich senken. Doch sie kommt bei diesem Plan kaum voran, wie eine neue Statistik beweist.

Brüssel.  Die Zahl der Verkehrstoten in der EU ist 2017 kaum zurückgegangen. Im vergangenen Jahr kamen 25.300 Menschen auf Europas Straßen ums Leben, wie die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitteilte. Das waren den Daten zufolge 300 Tote oder knapp 1,2 Prozent weniger als im Vorjahr.

Von ihrem politischen Ziel, die Zahl der Verkehrstoten zwischen 2010 und 2020 zu halbieren, hatte sich die Brüsseler Behörde angesichts der Zahlen schon im vergangenen Jahr so gut wie verabschiedet.

Kommissarin will Lkw sicherer machen

Als neue Marke nannte Verkehrskommissarin Violeta Bulc damals, die Fahrzeugtechnik so zu verbessern, dass es ab 2050 gar keine Verkehrstoten auf Europas Straßen mehr gibt.

In der „Welt“ sagte Bulc zu den aktuellen Zahlen: „Der leichte Rückgang gegenüber 2016 ist ein Lichtblick, aber insgesamt sind die Zahlen doch erschütternd.

Bulc will dem Bericht zufolge im Mai Vorschläge für neue Regeln zur Ausstattung von Neufahrzeugen machen. „Ich erwarte, dass der Einbau von Techniken wie eine automatische Notbremsung oder ein Spurhalteassistent, der den Fahrer vor dem Verlassen der Fahrspur warnt, künftig helfen werden, Leben zu retten“, sagte Bulc dem Blatt. (dpa)

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