Bundeswehr

Wehrbeauftragter fordert mehr Tempo bei Ausstattung

Hans-Peter Bartels fordert schnelles Handeln bei der Ausstattung der Bundeswehr. Als Beispiel nennt der den Mangel an Winterbekleidung.

Uniform-Jacken der Bundeswehr mit angenähter Deutschlandflagge hängen an einer Garderobe.

Uniform-Jacken der Bundeswehr mit angenähter Deutschlandflagge hängen an einer Garderobe.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Berlin.  Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), erwartet vom Verteidigungsministerium mehr Tempo bei der Ausstattung. „Ausrüstung mit neuem Material dauert bei der Bundeswehr viel zu lange“, sagte Bartels dieser Redaktion.

Für die Soldaten sei es frustrierend, „wenn sie immer wieder zu hören bekommen, dass mehrere Trendwenden längst eingeleitet seien“, sich aber an den Problemen in ihrem Alltag „rein gar nichts ändert“.

Als Beispiel nennt Bartels die Bekleidung der Soldaten. „Wie kann es sein, dass es ein zu Wenig an Winterbekleidung in der Bundeswehr gibt?“ Es gehe nicht um komplizierte Lenkwaffentechnologie, sondern um Bekleidung. Da brauche man keine langjährigen Beschaffungspläne. „Tempo machen, lautet das Gebot der Stunde“, mahnt der Wehrbeauftragte. „Die Truppe wartet.“ (fmg)

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