Terrornetzwerk

Terrorzelle mit Kontakten zu Anis Amri in Italien ausgehoben

Der Fall Anis Amri -- Chronik eines Terroranschlags

Anis Amri: Eine Video-Chronik des bislang schwersten islamistischen Terrorangriffs in Deutschlands.

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In Italien hat es mehrere Festnahmen von Terrorverdächtigen gegeben. Die Männer sollen dem Berlin-Attentäter Anis Amri geholfen haben.

Rom.  Mehrere mutmaßliche Terroristen, die Kontakte zum Berliner Attentäter Anis Amri gehabt haben sollen, sind in Italien festgenommen worden. Fünf Verdächtige wurden in der Region um Rom und der Stadt Latina festgenommen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Bei der groß angelegten Anti-Terror-Razzia habe es neben Rom Beschlagnahmen auch in Latina, Viterbo, Matera, Neapel und Caserta gegeben. Ein von der Polizei zur Verfügung gestelltes Video zeigt die Festnahmen.

Festgenommener soll Amri Dokumente verschafft haben

Es soll sich um ein Terrornetz gehandelt haben, zu dem Amri Kontakte hatte. Einer der Festgenommenen soll Amri Dokumente verschafft haben, um nach Deutschland auszureisen.

Sonderermittler attestiert Behörden Versäumnisse im Fall Amri
Sonderermittler attestiert Behörden Versäumnisse im Fall Amri

Amri hatte im Dezember 2016 mit dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt zwölf Menschen getötet und wurde wenige Tage später auf der Flucht bei Mailand erschossen. Der gebürtige Tunesier war einst mit einem Flüchtlingsboot in Italien angekommen und saß dort auch längere Zeit in einem Gefängnis. (dpa)

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