Krieg

Mehr als 3000 Zivilisten fliehen aus syrischem Ost-Ghuta

Syriens Armee steht offenbar kurz vor der Einnahme von Ost-Ghuta. Tausende Zivilisten sind derweil aus der Rebellenregion geflohen.

Auch zu Beginn des achten Kriegsjahrs gehen die Kämpfe in Syrien mit unverminderter Härte weiter. Bei Luftangriffen der türkischen Armee nahe Afrin wurden zehn regierungstreue Kämpfer getötet,...

Beschreibung anzeigen

Beirut.  Mehr als 3000 Zivilisten sind nach Angaben aus dem Umfeld der Opposition am Donnerstag aus der syrischen Rebellenenklave Ost-Ghuta geflohen. Dies sei die größte Gruppe an Flüchtlingen seit Beginn der Offensive der Regierungstruppen im vergangenen Monat, teilte die Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte mit. Die Zivilisten aus der Stadt Hammurije im Süden der Region befänden sich nun im von der syrischen Führung kontrolliertem Gebiet.

Staatlichen Medien zufolge kamen die Menschen über einen neuen Kontrollpunkt. Zudem stehe die Armee kurz vor der Einnahme der Stadt. Im Norden kamen 25 Lastwagen mit rund 340 Tonnen Lebensmitteln für die Bevölkerung in die eingekesselte Region voran, wie das Rote Kreuz und der Rote Halbmond mitteilten.

Assads Truppen wohl kurz vor Eroberung der Rebellenenklave

Die von Russland unterstützten Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad stehen offenbar kurz vor der Eroberung der letzten größeren Rebellenhochburg nahe der Hauptstadt Damaskus.

Das Leid der Zivilisten in Ost-Ghuta

Bei der Offensive der syrischen Armee auf Ost-Ghuta wurden nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) in fast einem Monat mehr als 1100 Zivilisten getötet. In der Rebellen-Enklave sind UN-Schätzungen zufolge rund 400.000 Menschen eingeschlossen . (rtr)

Das steckt hinter dem türkisch-kurdischen Konflikt um Afrin