Importzölle

USA könnte der EU Strafzölle erlassen – unter Bedingungen

Die USA können sich offenbar vorstellen, bei den Importzöllen eine Ausnahme für die EU zu machen. Allerdings nicht ohne Gegenleistung.

Altmaier: Handelskrieg mit USA "wenn möglich vermeiden"

Im Streit um US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa bleiben die Fronten verhärtet. Der künftige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte in Brüssel, er wolle "einen Handelskrieg...

Altmaier: Handelskrieg mit USA "wenn möglich vermeiden"

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Berlin.  Die USA haben nach Angaben eines EU-Insiders Kriterien genannt, mit denen sich die Europäer für eine Ausnahme von den geplanten Importzöllen bei Stahl und Aluminium qualifizieren können.

Ein hoher EU-Vertreter sprach am Dienstag von mehreren Punkten, die der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Wochenende in Gesprächen mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström erläutert habe. „Natürlich wollen wir versuchen, dass wir auf dieser Grundlage eine Ausnahme bekommen“, sagte der EU-Vertreter.

Kooperation im Kampf gegen Billigprodukte gewünscht

Eines der Kriterien soll den EU-Informationen zufolge der Wille zu einer Zusammenarbeit im Kampf gegen Stahl-Überkapazitäten und Billigprodukte sein, für die Experten insbesondere China verantwortlich machen. Malmström und Lighthizer hatten am vergangenen Samstag das Thema US-Zölle diskutiert. Danach hatte Malmström von einem „offenen Meinungsaustausch“ gesprochen.

Die EU hat bereits Gegenmaßnahmen zu den geplanten US-Zöllen angekündigt. Dem Insider zufolge wird die EU nach dem Inkrafttreten der US-Handelsbeschränkungen vermutlich auch die WTO anrufen.

(rtr)

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