Bundesregierung

Martin Schulz stimmt am Mittwoch für Merkel als Kanzlerin

Martin Schulz kommt zurück nach Berlin.

Martin Schulz kommt zurück nach Berlin.

Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

Martin Schulz wollte selbst Kanzler werden. Daraus wurde bekanntlich nichts. Nun wird wohl seine Konkurrentin Merkel wiedergewählt.

Berlin.  Martin Schulz war einige Zeit nicht mehr in Berlin. Nach seinem Verzicht auf das Amt des Außenministers und dem Abgang als -Vorsitzender Anfang Februar hatte er sich krankgemeldet. Zur Genesung war der gescheiterte Kanzler-Kandidat in seine Heimat im nordrhein-westfälischen Würselen gefahren.

Zehn Tage nach seinem Rückzug hatte die „Rheinische Post“ von großer Anteilnahme für Schulz in Würselen berichtet und einen Bekannten mit den Worten zitiert, es gehe Schulz nicht gut. Ab Montag will laut „Bild am Sonntag“ in Berlin seine Arbeit als Bundestagsabgeordneter wahrnehmen.

Rechtzeitig zum offiziellen Start der neuen , die Schulz erst partout nicht wollte und als Parteichef dann seiner Partei als einzige Option verkaufte.

Schulz will Merkel seine Stimme geben

Kommende Woche steht nun die Wahl von Angela Merkel zur neuen alten Bundeskanzlerin an. Und was will Martin Schulz machen? Er wird für seine Konkurrentin im Wahlkampf stimmen.

Schulz verzichtet auf Ministeramt in neuer großer Koalition
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„Ich werde an der Kanzlerinwahl teilnehmen und mit meiner Partei für eine Regierung stimmen, an deren Zustandekommen ich maßgeblich beteiligt war“, sagte Schulz der „Bild am Sonntag“. Dass er Merkel seine Stimme verweigert, hatte allerdings auch niemand erwartet. (sdo)

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