Regierungsvertreter

US-Botschaft in Jerusalem soll offenbar im Mai 2018 eröffnen

Die US-Botschaft in Israel soll nun doch schneller als erwartet in Jerusalem öffnen. Das wurde jetzt aus Regierungskreisen bekannt.

US-Vizepräsident Mike Pence und Israels Präsident Reuven Rivlin in Jerusalem.

US-Vizepräsident Mike Pence und Israels Präsident Reuven Rivlin in Jerusalem.

Foto: RONEN ZVULUN / REUTERS

Washington.  Die USA wollen einem Regierungsvertreter zufolge voraussichtlich bereits in wenigen Monaten ihre Botschaft in Jerusalem eröffnen. Dies werde im Mai erwartet, sagte der Beamte am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Per Twitter gratulierte Israels Geheimdienst-Minister Israel Katz umgehend US-Präsident Donald Trump, dass die Vertretung dann zur Feier des 70-jährigen Bestehens des Staates ihre Arbeit aufnehme.

Noch im Januar hatte Trump im Reuters-Interview ausgeschlossen, dass die Verlegung von Tel Aviv nach Jerusalem schon 2018 über die Bühne geht. Einige Tage später hatte Vizepräsident Mike Pence bei seinem Israel-Besuch angekündigt, die Botschaft werde spätestens Ende 2019 in Jerusalem eröffnet. Ein genaues Datum nannte er nicht.

Trump erkannte Jerusalem als Hauptstadt an

Trump hatte Jerusalem Anfang Dezember als israelische Hauptstadt anerkannt. Damit löste er ein Wahlkampfversprechen ein und sorgte gleichzeitig für heftige Kritik insbesondere bei den Palästinensern. Sie betrachten das seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 von Israel besetzte Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen Staates. (rtr)

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