Rücktritte

Gewaltvorwürfe: Weiterer Trump-Mitarbeiter zurückgetreten

Innerhalb weniger Tage haben zwei Mitarbeiter ihre Posten im Weißen Haus verlassen. Gegen beide gibt es Vorwürfe häuslicher Gewalt.

Zwei Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump arbeiten nicht länger im Weißen Haus. Ihre Ex-Frauen werfen ihnen Gewalt vor.

Zwei Mitarbeiter von US-Präsident Donald Trump arbeiten nicht länger im Weißen Haus. Ihre Ex-Frauen werfen ihnen Gewalt vor.

Foto: Evan Vucci / dpa

Washington.  Ein weiterer Mitarbeiter des Weißen Hauses ist nach Vorwürfen häuslicher Gewalt von seinem Posten zurückgetreten. Der Redenschreiber David Sorensen werde die Regierungszentrale verlassen, hieß es in einer Stellungnahme des Weißen Hauses, aus der „Politico“ und die „Washington Post“ zitierten.

Sorensen war Teil eines Umweltgremiums und arbeitete Stephen Miller zu, einem Berater von US-Präsident Donald Trump.

Laut dem Bericht der „Washington Post“ beschuldigt seine Ex-Frau Sorensen der häuslichen Gewalt. Sie gab demnach an, er habe sie während ihrer Ehe mehrfach physisch und psychisch misshandelt. Er wies die Vorwürfe zurück und beschuldigte seine Ex-Frau seinerseits, sich ihm gegenüber gewalttätig verhalten zu haben.

Zweiter Rücktritt binnen weniger Tage

In einer Nachricht an die Zeitung erklärte er, er habe seinen Rücktritt eingereicht, damit sich das Weiße Haus nicht mit der Angelegenheit herumschlagen müsse.

Es ist der zweite Rücktritt innerhalb weniger Tage. Am Mittwoch hatte Rob Porter, ein enger Mitarbeiter Trumps, seinen Posten verlassen, weil Vorwürfe zweier Ex-Ehefrauen publik wurden, die ihn wegen häuslichen Missbrauchs und Gewalt beschuldigen. Die Affäre um ihn belastet Trumps Stabschef John Kelly, der laut Berichten seit Monaten von den Vorwürfen gegen Porter gewusst haben soll. (dpa)