Koalition

GroKo – So wollen Union und SPD die Ministerien aufteilen

Zentrale Ressorts für die SPD, ein Super-Innenministerium für die CSU. Die Ministerien sind verteilt. Es werden auch Namen gehandelt.

Berlin.  CDU, CSU und SPD haben sich auf eine Verteilung der Kabinettsposten verständigt. So sieht die Liste nach ersten Berichten aus Berlin aus:

SPD: Die SPD bekommt drei zentrale Ressorts: Finanzministerium, Außenministerium sowie Arbeit und Soziales. Zudem fallen den Sozialdemokraten die Ressorts Justiz, Umwelt und Familie zu. Der Hamburger Regierende Bürgermeister Olaf Scholz soll Finanzminister werden. Aus Parteikreisen verlautet zudem, dass Scholz Vizekanzler werden soll. SPD-Chef Martin Schulz will sich um das Amt des Außenministers bewerben.

CDU: Die CDU erhält die Ministerien für Wirtschaft, Verteidigung und das Kanzleramt. Zudem die Ressorts für Landwirtschaft, Gesundheit und Bildung. Nach Informationen der Deutschen Presse Agentur soll Peter Altmaier Wirtschaftsminister werden. Ursula von der Leyen bleibe Verteidigungsministerin, hieß es in Berlin.

CSU: Die CSU bekommt neben dem deutlich aufgewerteten Innenministerium, dem auch die Bereiche Heimat und Bauen zugeteilt werden, auch die Ressorts für Verkehr und Digitales sowie Entwicklung. Als künftiger Innenminister wird Parteichef Horst Seehofer genannt. (W.B./dpa/rtr)

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