Bericht

Bundeswehr muss bis 2020 mit alten Hubschraubern fliegen

Die Bundeswehr nutzt ein Rettungshubschrauber-Modell aus den sechziger Jahren. Einem Medienbericht zufolge bleibt das auch vorerst so.

Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1 der Bundeswehr (Archivbild).

Ein Hubschrauber vom Typ Bell UH-1 der Bundeswehr (Archivbild).

Foto: imago stock&people

Berlin.  Die Bundeswehr muss nach einem "Spiegel"-Bericht weiter auf ein Nachfolgemodell für ihre alten Rettungshubschrauber vom Typ Bell UH-1D warten. Die Neubeschaffung der Helikopter für "Search and Rescue"-Missionen (SAR) verzögere sich, weil sich die Hersteller Bell und Airbus vor der Vergabekammer des Bundes streiten, schreibt das Nachrichtenmagazin.

Nach Schätzungen der Rüstungsabteilung sei mit neuen SAR-Hubschraubern frühestens im Jahr 2020 zu rechnen. Bis dahin müsse sich die Truppe weiter mit den altersschwachen Bell-Hubschraubern behelfen – ein Modell, das seit dem Ende der sechziger Jahre im Einsatz ist. Die Bundeswehr wollte sie dem Bericht zufolge schon längst ausmustern und durch Eurocopter-Maschinen von Airbus ersetzen. (dpa)

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.