Sondierung

GroKo-Poker Teil zwei: „Schüpp schüpp und quatsch nicht“

Die GroKo-Sondierung von Union und SPD geht am Montag weiter. Ein Teilnehmer aus NRW kommentierte den Tag auf seine eigene Weise.

Bis Donnerstag soll feststehen, ob die SPD-Führung danach einem Parteitag die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen für eine erneute große Koalition gibt.

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Berlin.  Nach dem Auftakt am Sonntag gehen CDU, CSU und SPD an diesem Montag in die zweite Runde ihrer Sondierungen für eine gemeinsame neue Regierung. Der Tag sieht eine enge Taktung in verschiedenen Runden vor. Er soll nach bisherigem Stand so laufen:

Bereits kurz nach 7 Uhr trafen sich die Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder (CDU) und Andrea Nahles (SPD) im Konrad-Adenauer-Haus. Auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sollte dazustoßen.

Später nahmen verschiedene Facharbeitsgruppen ihre Beratungen wieder auf. Der nordrhein-westfälische SPD-Chef Michael Groschek gab das Motto des Tages auf Revierdeutsch: „Hier gilt das Prinzip wie im Ruhrgebiet: Schüpp schüpp und quatsch nicht.“ Will sagen: Arbeiten, nicht reden.

Europapolitik steht im Zentrum

Die drei Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU) wollen sich im Laufe des Vormittags treffen und über das zentrale Thema Europapolitik reden.

Am Nachmittag soll die Sechserrunde aus den drei Parteivorsitzenden und den drei Fraktionsspitzen Kauder, Dobrindt und Nahles erneut tagen. Zum Abschluss ist eine Sitzung der großen Sondierungsrunde vorgesehen. (dpa)