US-Finanzen

Drohender Shutdown: Kongress stimmt für Übergangshaushalt

Die erste Hürde ist genommen, um die Zahlungsunfäigkeit der US-Regierung abzuwenden. Doch im Senat wird es schwieriger als im Kongress.

US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit den Spitzen der Parteien im Kongress.

US-Präsident Donald Trump bei einem Treffen mit den Spitzen der Parteien im Kongress.

Foto: KEVIN LAMARQUE / REUTERS

Washington.  Der US-Kongress hat einen ersten Schritt unternommen, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit der Regierung abzuwenden. Das Repräsentantenhaus stimmte am Donnerstag mehrheitlich für einen Übergangshaushalt, der bis zum 22. Dezember die Finanzierung sicherstellen würde. In dieser Zeit sollen die Abgeordneten eine langfristige Lösung ausarbeiten.

Die Vorlage muss allerdings noch den Senat passieren. Dort verfügen die Republikaner von Präsident Donald Trump nur über eine kleine Mehrheit, so dass sie auf Stimmen der Demokraten angewiesen sind. Trump traf sich vor der Abstimmung mit den demokratischen Minderheitenführern beider Kammern. Sollte bis Mitternacht am Freitag (US-Zeit) keine Einigung erzielt werden, droht die Zahlungsunfähigkeit. (rtr)

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