Weltklimakonferenz

Syrien will Klimavertrag beitreten – USA dann allein draußen

Darum geht es beim Pariser Klima-Abkommen wirklich

Darum geht es beim Pariser Klima-Abkommen wirklich

Klima-Abkommen: Trump kämpft gegen den Pariser Vertrag. Warum eigentlich? Das sind die sechs wichtigsten Punkte.

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Syrien hat nach Berichten angekündigt, dem Pariser Klimaabkommen beitreten zu wollen. Damit wären die USA der einzige Quertreiber.

Berlin.  Nach Nicaragua will nun auch Syrien den Welt-Klimavertrag unterzeichnen. Das Land habe sein Einlenken am Dienstag bei der Weltklimakonferenz in Bonn in einer Arbeitsgruppe angekündigt, berichteten Konferenzteilnehmer übereinstimmend. Das UN-Klimasekretariat konnte die Entscheidung zunächst noch nicht offiziell bestätigen.

Das syrische Parlament hatte den Schritt laut der Nachrichtenagentur Sana bereits Ende Oktober angekündigt.

Austritt der USA erst 2020 wirksam

„Es ist höchst erfreulich, dass Syrien soeben angekündigt hat, dem Pariser Klimaabkommen beitreten zu wollen“, teilte Sabine Minninger, Klimareferentin von Brot für die Welt, mit. „Die Welt zeigt angesichts des verheerenden Klimawandels Einigkeit.“

Syrien und Nicaragua waren die einzigen Länder, die sich noch gegen den Klimapakt gestellt hatten – bevor im Sommer Präsident Donald Trump bekannt gegeben hatte, aus dem Vertrag austreten zu wollen. Der Austritt kann allerdings erst im Jahr 2020 wirksam werden.

Globale Erwärmung begrenzen

Damit wären die USA nun das einzige Land der Erde, das sich nicht den Zielen gegen den Klimawandel verpflichtet fühlt.

In Zahlen: So trägt jeder Einzelne von uns zum Klimawandel bei
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Das Pariser Abkommen sieht vor, die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dafür müsste die Welt die Treibhausgasemissionen zwischen 2045 und 2060 auf null zurückfahren. (cho)

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