Bundestagswahl

So funktioniert die Bundestagswahl: Die Fünf-Prozent-Hürde

Die Fünf-Prozent-Hürde, auch Sperrklausel genannt, soll die Zersplitterung des Parlaments verhindern. Was sie besagt, lesen Sie hier.

Nicht alle Parteien, die am 24. September zur Wahl stehen, werden den Sprung in den Bundestag schaffen.

Nicht alle Parteien, die am 24. September zur Wahl stehen, werden den Sprung in den Bundestag schaffen.

Foto: Sven Hoppe / dpa

Berlin.  Wenn am 24. September 61,5 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen sind, den 19. Deutschen Bundestag zu wählen, schaffen es nicht alle der Parteien, die auf dem Stimmzettel stehen, ins Parlament. Denn dafür muss eine Partei erst einmal eine Hürde nehmen: Die sogenannte Sperrklausel – besser bekannt als Fünf-Prozent-Hürde – soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern. Sie besagt, dass eine Partei für den Sprung in den Bundestag mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen bekommen muss.

Doch auch Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, können im Bundestag vertreten sein. Dafür muss eine Partei mindestens drei Direktmandate gewinnen, also in drei Wahlkreisen die meisten Erststimmen erzielen. Dann wird auch der Zweitstimmenanteil berücksichtigt. Hat eine Partei beispielsweise nur zwei Direktmandate gewonnen, bekommt sie auch nur diese zwei Sitze.

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