Wahljahr 2021

Bundestagswahl: So funktioniert die Fünf-Prozent-Hürde

Jennifer Kalischewski
Das sind die Wahltermine für das Superwahljahr 2021

Das sind die Wahltermine für das Superwahljahr 2021

In diesem Jahr finden gleich sehr viele Wahlen statt. Neben der Bundestagswahl am 26. September laufen parallel auch Kommunal- oder Landtagswahlen. Wir zeigen Ihnen, wann sie stattfinden.

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Was bedeutet die Fünf-Prozent-Hürde bei der Bundestagswahl? Was muss man zur Definition der Sperrklausel fürs Parlament wissen?

Berlin. Im September wird der 20. Deutsche Bundestag neu gewählt. Fest steht schon jetzt: Nicht alle der Parteien, die auf dem Stimmzettel stehen, schaffen es am Ende auch ins Parlament.

Denn dafür muss eine Partei erst einmal eine Hürde nehmen: Die sogenannte Sperrklausel – besser bekannt als Fünf-Prozent-Hürde – soll eine zu starke Zersplitterung des Parlaments verhindern. Sie besagt, dass eine Partei für den Sprung in den Bundestag mindestens fünf Prozent der Zweitstimmen bekommen muss.

Trotz Fünf-Prozent-Hürde ins Parlament - so geht es:

Doch auch Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, können im Bundestag vertreten sein.

  • Doch auch Parteien, die an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, können im Bundestag vertreten sein.
  • Dafür muss eine Partei mindestens drei Direktmandate gewinnen, also in drei Wahlkreisen die meisten Erststimmen erzielen. Dann wird auch der Zweitstimmenanteil berücksichtigt
  • Hat eine Partei beispielsweise nur zwei Direktmandate gewonnen, bekommt sie auch nur diese zwei Sitze.

Weitere Informationen zur Bundestagswahl finden Sie hier: So funktioniert das Wahlsystem in Deutschland.

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