Politik

„Der BER wird vor 2020 sowieso nicht in Betrieb gehen“

| Lesedauer: 3 Minuten
Peter Oldenburger

Zum Artikel: „In den Katakomben des Flughafen Tegel“, vom 26. Juli

Für eine kontinuierliche Modernisierung der technischen Standards des Flughafens TXL wäre ein Bruchteil der Mittel, die für den Bau des BER zur Verfügung gestellt wurde, sicher hilfreich gewesen. Der BER in Schönefeld wird vor 2020 sowieso nicht in Betrieb gehen. Wer trägt eigentlich die Verantwortung für den Betrieb des maroden Tegel-Airports, der täglich mehr als 50.000 Passagiere pro Tag abfertigt?

Dr. Peter Michael Wilde, per E-Mail

Ein Firmenchef, der seinen eigenen gewinnbringenden Betrieb madig macht, gehört gefeuert.

Jörg Zindler, via Facebook

Die Besichtigungstour des Berliner Flughafenchefs auf dem Flughafen Tegel war ein durchsichtiger und verzweifelter Versuch, der Öffentlichkeit weiszumachen, dass der Flughafen wegen seines angeblichen maroden Zustandes keine Zukunft hat. Die mehrfach verkündeten angeblich hohen Instandhaltungskosten sind nicht nachvollziehbar, da nicht fachbetont belegt. Was die Zukunftspläne für dieses Areal betrifft, hätte man diese genauso auf dem Tempelhofer Feld realisieren können.

Hans-Joachim Magnor, per E-Mail

Für 2017 wird mit mehr als 200.000 Migranten gerechnet

Zum Leitartikel: „Die Rückkehr der Krise“, vom 24. Juli

Ja, die Krise kehrt zurück. Das Zusammenwirken einer unheilvollen Allianz von privaten Hilfsorganisationen, Nichtregierungsorganisationen(NGO) und kriminellen Schlepperbanden macht es möglich. Im vergangenen Jahr „retteten“ rund 20 Schiffe, zusammen mit Schiffen der italienischen und der Marine anderer EU-Staaten sowie der italienischen Küstenwache die Rekordzahl von 180.000 Migranten aus Booten vor der libyschen Küste. Für 2017 wird mit mehr als 200.000 Migranten gerechnet. Die meisten sind junge Männer aus Afrika, die für die Überfahrt auf einem Schlepperboot 1000 Euro zahlen, dem Verdienst mehrerer Jahre in ihrem Herkunftsland. Kein Libyer oder Syrer darunter, wie das unabhängige niederländische Forschungsinstitut Gefira ­herausgefunden hat. Die sizilianische Justiz ermittelt nun gegen NGOs, wegen des Verdachts der Zusammenarbeit mit den Schleppern. Wie der „Fährdienst“ nach Europa funktioniert? Ist ein Boot in Libyen mit Migranten besetzt und sticht in See, klingelt irgendwo in Italien ein Telefon und das „Rettungsschiff“ legt ab. Seenot besteht keine. Dazu liegen Beweisfotos vor.

Dr. Helmut Pöltet, Ahrensfelde

Kein Personal war da, das mir geholfen hat

Zum Artikel: „S-Bahnzüge bekommen Videoüberwachung“, vom 26. Juli

Ich bin einmal mit meiner damals fünfjährigen Tochter von sechs Jugendlichen in einer Bahn überfallen worden. Kein Personal war da, das mir geholfen hat. Was hätte da eine Videoüberwachung genutzt. Bis dann endlich Hilfe kommt, haben die Angreifer ihre Opfer wohl längst erschlagen.

Manuela Sak, via Facebook

Und wieder einmal gibt es nur eine Art Placebosicherheit. Es braucht einfach mehr Personal, sowohl auf den Bahnhöfen als auch beim Sicherheitspersonal. Aber die Leute lassen sich ja mit Kameras abspeisen.

Ronny Kraft, Köpenick

Mehr Haltestangen und auch mehr Fahrradhalterungen in den Zügen und nun auch Videoüberwachung. Endlich wird mal mit der Modernisierung angefangen. Der nächste Schritt bei der Berliner S-Bahn ist dann neues Personal – so sieht zumindest meine Hoffnung aus.

Frank Rauchfuß, via Facebook

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