Politik

„Wie will man denn die Eltern dieser Schüler erreichen?“

| Lesedauer: 3 Minuten
Peter Oldenburger

Zum Artikel: „Berliner Lehrer klagen über Antisemitismus“ vom 20. Juli

Antisemitismus, Salafismus und die Höherstellung der islamischen Glaubensinhalte über das deutsche Recht nehmen unter Schülern mit muslimischen Migrationshintergrund immer mehr zu. Realisten, die dieses Problem schon vor längerer Zeit benannten, wurden als islamophob und ausländerfeindlich diffamiert. Nun soll dieser Entwicklung durch Fortbildung der ohnehin viel zu wenigen Lehrer entgegengewirkt werden. Wie will man denn die Eltern dieser Schüler erreichen? Jene, die ihre Kinder in diesem Sinne erziehen? Verschweigen und beschönigen hilft nicht mehr. Die Fehlentwicklungen sind nicht nur in den Schulen allgegenwärtig.

Rolf Lehmann, per E-Mail

Bereits 2006 hat der heutige Finanzminister Wolfgang Schäuble den Satz geprägt: „Der Islam ist Teil Deutschlands.“ Bundespräsident Christian Wulff hat sich 2010 gleichermaßen geäußert. Wenn aber eine aktuelle Erhebung an 21 Berliner Schulen ergibt, dass Antisemitismus unter Schülern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund weitverbreitet ist und die Werte unserer demokratischen Grundordnung von diesen in nicht unerheblichem Maße abgelehnt werden, dann gehört der Islam in dieser Form auf keinen Fall zu Deutschland. Erwiesenermaßen haben sich Parallelgesellschaften gebildet, die eine ernste Gefahr für unser demokratisches Gemeinwesen darstellen. Hier ist in erster Linie rationales und konsequentes politisches Handeln gefragt.

Michael Strobel, Köpenick

Großsiedlungen am Stadtrand können keine Lösung sein

Zum Artikel: „Der neue Turmbau zu Berlin“ vom 19. Juli

Großsiedlungen am Stadtrand können keine Lösung sein – so entstehen soziale Gettos. Es ist ein fantasieloser Blick in die städtebauliche Vergangenheit, über den berichtet wird. Und er wird nicht dadurch besser, dass es nun andere Plattenbauten sind als früher, die zum Einsatz kommen sollen. Homogenität ist der Tod einer lebendigen Stadt. Stattdessen sollte der Senat besser Entwicklungsgebiete ausweisen, in denen sowohl private Bauträger als auch die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften Raum erhalten, um für jeweils ihre Kunden die besten Lösungen zu realisieren. Auch fehlt mir der Hinweis auf die vielen innerstädtischen Brachen, etwa das Areal um den Bahnhof Westkreuz, das Dragonergelände oder den Rangierbahnhof in Pankow. Immer wenn sich ein Investor findet, kommt eine Bürgerinitiative und es wird still ums Projekt. So wird das Problem nicht gelöst.

Niclas Grabowski, via Facebook

Man muss ästhetisch bauen und sollte dafür nach New York City gucken. Am besten ist, überall im Zentrum die Wolkenkratzer zu bauen. Im Verhältnis: je 30 Prozent Sozialbau, Mittelschicht und Oberklasse plus zehn Prozent Gewerbe, Büros oder Hotels. Auch 35-35-30-0 oder 35-35-0-30 macht viel Sinn. So vermeidet man das Entstehen von Gettos.

Jim Boyka, via Facebook

Es gibt dort kaum Autofahrer, die sich ans Tempolimit halten

Zum Artikel: „Täglich drei Unfälle an Baustelle bei Michendorf“ vom 18. Juli

Leider sind viele dieser Unfälle „hausgemacht“. Es gibt dort kaum Autofahrer, die sich an das Tempolimit halten. Im Bereich der Großbaustelle wird teilweise regelrecht gerast, mit Überschreitungen von mindestens 20 bis 30 km/h und bei vielen noch darüber. Vom Einhalten des Mindestabstands will ich gar nicht erst groß sprechen. Im Interesse aller Autofahrer wünsche ich mir eine permanente Überwachung des Tempolimits in diesem Bereich.

Ulrich Drautz, per E-Mail

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